Seit gestern stelle ich hier mein System etwas um. Ich will nun auch Firefox, statt wie bisher Opera, benutzen. Ist noch immer ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber diese unzähligen Erweiterungen lassen hier doch schon deutlich Operafeeling aufkommen (hab sogar “Zurück” auf Z legen können – Gott sei dank!). Ein bisschen langsamer beim Seitenaufbau scheint er aber zu sein, hab ich so das Gefühl. Kann natürlich auch Einbildung sein.
Daneben bin ich auch noch auf den Mozilla Thunderbird als E-Mail-Programm umgestiegen, weil ich ja mittlerweile wieder auf Klick-und-Bunt-Trip bin. Das Teil kann auch mit Newsgroups und sieht genau wie Outlook Express aus. Ja, ich weiß… Ich find’s aber schick. Jedenfalls deutlich schöner als mutt und slrn.
Eins muss ich abschließend noch sagen: “Mozilla” ist ja schon an sich ein ziemlich lächerlicher Name, aber “Firefox” und “Thunderbird” setzen da wirklich noch eins oben drauf. Eine wahre Meisterleistung.
Schnee im Rheinland! Eigentlich ziemlich mickrig und laut Wetterbericht hält das auch nur bis heute Nachmittag an, aber es ist besser als gar nichts.
Update: Es schneit jetzt um 16:17 immer noch, aber leider schmilzt genauso viel weg, wie neues dazukommt. Wirklich weißer ist es also nicht mehr geworden.

Die Google-Jahrescharts sind da. Darin sieht man die am häufigsten eingegebenen Suchbegriffe bei Google.
An erster Stelle steht “Routenplaner”. Scheinbar hat sich noch nicht komplett herumgesprochen, dass Map24 der einzig benutzbare ist.
Auf Platz zwei und drei stehen “Wetter” und “Telefonbuch”. Seltsam, denn eigentlich muss man nur www.wetter.de und www.telefonbuch.de im Browser eingeben und kommt ans Ziel. Da muss man doch nicht erst noch suchen.
Auf Platz neun hat es “Aldi” geschafft. Vielleicht suchten viele Leute nach Bewertungen von Aldi-Produkten. Dahinter folgt schon “Arbeitsamt”. Okay, die Zahl die das interessieren könnte, ist ja auch recht bedeutend. Aber selbst dabei wäre es doch auch ohne Suchmaschine so einfach: www.arbeitsamt.de funktioniert trotz Namensänderung immer noch.
Ein kurzes, kleines, angenehm zu lesendes Buch über die deutsche Sprache. Eigentlich ist es nur eine Sammlung der Artikel des Zwiebelfisches von Spiegel-Online. Da die neunundvierzig Kapitel sehr kurz sind, eignet sich das Buch perfekt zum kurzen Lesen für zwischendurch im Bus oder auf dem Klo. Nicht nur für Germanisten. Bin ja selbst keiner.
Beim Lesen ist mir wieder mal stark aufgefallen, wie schwierig Deutsch doch teilweise ist. Also wenn man es wirklich richtig machen will. Ich muss mir jetzt auch unbedingt mal angewöhnen “erst mal”, “noch mal” und “so was” auseinander und “dasselbe” zusammen zu schreiben. Und wusstet ihr, dass man “das orange Kleid”, statt “das orangene Kleid” schreibt und sagt? Und kennt ihr den Unterschied zwischen “zeitgleich” und “gleichzeitig”?
Schon seit längerem spinnt mein uraltes DSL-Modem herum. Es verliert nach einer gewissen Zeit die Synchronisation, schaltet also auf Rot. Dann geht natürlich nichts mehr. Seltsamerweise schaltet sich dabei dann ebenfalls die Kontrolllampe für die LAN-Verbindung zum Rechner ab. Nimmt man ihm danach den Strom weg und steckt es wieder ein, geht erstmal gar nichts mehr. Man muss einige Zeit warten, bis überhaupt wieder irgendetwas leuchtet.
Nach einigem Herumprobieren habe ich die Vermutung, dass es sich zu stark aufheizt, denn wenn ich es draußen auf die Fensterbank (!) lege, oder einen Ventilator danebenstelle, läuft es zuverlässig.
Naja, das kann aber nicht die Lösung sein. Deshalb habe ich mir heute ein neues gekauft. Die Dinger werden ja offenbar immer kleiner. Hier zwei Bilder vom offenen alten und dem schicken neuen.

Als Vorbereitung für die Klausur (könnte ja durchaus drankommen), weil es ein aktuelles Thema ist und weil ich hier irgendwie recht wenig schreibe, hier ein paar Vor- und Nachteile eines Beitritts der Türkei zur EU. Im Vordergrund stehen allerdings sicherheitspolitische Argumente.
Vorteile:
- Die Türkei wird in ein auf kollektiv geteilten demokratischen Werten basierendes System eingebunden. Sie sollte damit also ebenfalls, was die Stärkung der eigenen Demokratie angeht, profitieren können.
- Daran anschließend: Eine gefestigt demokratische Türkei stellt nach der Theorie des Demokratischen Friedens für andere Demokratien keine Gefahr, was militärische Konfliktlösungen angeht, dar.
- Ebenfalls friedensichernd sind die sich verstärkenden Interdependenzen mit den EU-Mitgliedern. Militärischer Einfluss schwächt sich ab, weil Wohlfahrt meist nicht durch militärische Macht gewonnen werden kann.
- Es kann mit einer Stärkung der Wirtschaft innerhalb der Türkei gerechnet werden, was zu höherer Systemstabilität führt.
- Die EU erweitert sich drastisch. Sowohl territorial, als auch von der militärischen Ausstattung her gesehen. Das bedeutet schlichtweg Machtvergrößerung und damit höheres Drohpotenzial (oder anders gesagt: Man wird ernster genommen).
Nachteile:
- Das Gewicht der Türkei könnte die Entscheidungsfähigkeit der EU strapazieren und damit die europäische Integration gefährden (vielleicht ein bisschen krass…).
- Die EU grenzt an Iran, Irak und Syrien. Europa rückt also direkt an eine weitere Konflikregion heran. Probleme in diesem Gebiet wären nicht mehr nur Sache der Türkei, sondern auch die der EU.
Besonders meine Vorteile sind ziemlich schematisch, weil ich einfach die unterschiedlichen Ansätze drübergestülpt habe. Eine abschließende Bewertung des Ganzen will ich deshalb lieber nicht geben.
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Morgen habt ihr noch bis 18 Uhr Zeit mir alle Daumen für die anstehende Höllenklausur zu drücken, die ihr habt.
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