Review: Trail of Dead

Wir sind so gegen 12 Uhr aus Trier mit dem Auto losgefahren und waren schon gegen 14 Uhr in Köln… hm, moment: Vor Köln. Unser Ziel war Köln-Deutz, weil wir da nach dem Konzert beim Bruder von meinem Kumpel übernachten wollten. Das ist bestimmt auch ganz leicht zu finden, aber wir waren beide wirklich zu unfähig dafür und gurkten irgendwie eine Ewigkeit auf den Autobahnen südlich von Köln herum und auch in irgendwelche Vororte der Stadt. Halt nur nicht nach Deutz. Irgendwie haben wir es dann aber doch noch geschafft.

Als nächstes suchten wir die nächte S-Bahn-Station. Leider verstanden die Leute, die wir fragten, kaum Deutsch. Einer fragte bei “S-Bahn”, ob wir nach Spanien (Espan…) wollten. Klingt ja auch so ähnlich. Half uns nicht weiter, lustig war’s aber irgendwie schon. :) Nachher haben wir dann aber eine U-Bahn-Station gefunden, worauf wir dann auch überraschend schnell bei der Live Music Hall ankamen.

Anfangs war ich etwas enttäuscht, weil zu wenig Leute da waren, aber die Halle füllte sich kurz vor Beginn des Konzerts sehr schnell und nachher war es gut gefüllt. Die beiden Vorbands waren eigentlich ganz nett. “Besser als gar keine Musik”. Dann kam Trail of Dead und die schepperten auch gleich ordentlich los. Gespielt wurden einige Lieder vom aktuellen, einige vom vorherigen und auch welche vom vorletzten Album. Eine gute Mischung, wie ich fand. Aufgehalten haben wir uns ein wenig hinter dem Knubbel der Hardcorepoger, recht nahe der Bühne. Einige rempelten quasi das gesamte Konzert über. Das können eigentlich nur Hochleistungssportler sein, denn bei mir blieb schon nach “Days of Being Wild”, was recht früh gespielt wurde, die Luft weg. Übrigens spielen die teilweise mit zwei Drummern. Musikalisch mag das vielleicht nicht so viel bringen, irre cool sieht es aber auf jeden Fall aus. :cool:

Schlecht war eigentlich nur, dass Trail of Dead viel zu kurz gespielt haben. Gerade mal knapp über eine Stunde. Klar, wie die losgelegt haben, kann man sicher nicht drei Stunden durchspielen, aber etwas mehr hatten wir dann doch schon erwartet.

Auf der Rückfahrt heute haben wir uns übrigens kein einziges Mal verfahren. Wow!

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