Nun habe ich mich doch früher an das Upgrade herangetraut, als ich eigentlich wollte, aber es lief im Großen und Ganzen eigentlich ganz angenehm ab. Nur mit meinem Theme hier hatte ich ein bisschen Stress, aber das ist nun auch durch einen Dirty-Hack erledigt (im Template herumgewurschtelt – besser als das ganze CSS-File zu überarbeiten). Wenn ich mal ein anderes Theme benutzen will, muss ich das zwar wieder ändern, aber erstmal reicht es so.
Ich hab’s übrigens strikt nach dieser Anleitung gemacht, falls jemand noch eine sucht. Da wird zwar empfohlen ziemlich viel (zu viel?) zu löschen, aber immerhin klappt es dann auch.
Was das neue WordPress nun eigentlich so drauf hat, muss ich noch herausfinden. Die neue Theme-Funktion scheint schonmal ziemlich klasse zu sein und in Sachen Spam soll es ja auch bessere Möglichkeiten geben. Mal schauen.
Gestern war ein großer Tag für die Politikverdrossenheit und ein weniger großer für Heide Simonis. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass in Deutschland Parlamente und keine Regierungen vom Volk gewählt werden. Ich fand das alles zwar ganz spannend, aber man muss sich schon fragen, wie es eigentlich zu verantworten ist, dass ein Parlament zusammengewählt wird, aber die Parteien danach intern auswürfeln wer nun die Regierung stellt. Nun wird sogar schon von einer Großen Koalition gesprochen – Von solchen Möglichkeiten sollte man als Wähler eigentlich vorher informiert werden. Dann wählt man nämlich die kleinen Parteien.
Die Gegenseite wird sagen, dass es nur fair ist, dass keine Mehrheit gefunden werden konnte, weil die SSW-Geschichte insgesamt eh schon undemokratisch ist. Verschlimmern kann man es da mit einer Stimme mehr oder weniger sowieso nicht mehr.
Trotzdem glaube ich, ich würde mich etwas verarscht fühlen, hätte ich in Schleswig-Holstein gewält.
Uh, WordPress 1.5 ist draußen und ich habe regelrechte Angst vor einem Upgrade. Ich glaube, ich werde das noch ein Weilchen in die Zukunft verschieben.
Mein neues Lieblingsalbum kommt von The Arcade Fire. Es ist wieder mal so ein Ding, was man den ganzen Tag in einer Schleife hören kann, ohne dass es anfängt zu nerven. Dabei wechseln sich langsamere und schnellere Lieder angenehm ab. “Une annee sans lumiere” wechselt die Geschwindigkeit sogar innerhalb des Liedes. Erst dudelt es drei Minuten vor sich hin, um dann in der letzen Minute nochmal richtig Gas zu geben. Und “Rebellion” höre ich bestimmt zehnmal täglich. Teilweise auch mehrmals hintereinander. Ohne Übertreibung: Das ist momentan für mich der bisher tollste Song in diesem noch nicht so langen Jahr. Wirklich klasse.
Aus Faulheit mehr zu schreiben hier ein Link zu einer umfangreicheren Rezension: www.plattentests.de/rezi.php?show=2835
Nun habe ich acht Seiten Notizen zur Hausarbeit zusammen. Da stehen nun eigentlich nur Belege und Zitate drin um meinen Kram zu unterstützen und dem Ganzen die gewisse Würze zu verpassen. Trotzdem scheinen mir acht Seiten zu viel, da ich letzlich nur zwanzig schreiben muss.
Und mal andersherum gedacht: Warum habe ich eigentlich damit angefangen massenweise Zeug aus meiner gesammelten Literatur herauszuschreiben? Fängt man nicht damit an erstmal eine Gliederung aufzustellen? Muss man überhaupt Sachen herausschreiben, oder könnte man nicht auch einfach, nachdem man die Gliederung hat und sich ungefähr überlegt hat, wie man seine Argumentation aufbauen will, drauflosschreiben und die Belege erst nachher oder während des Schreibens zusammensuchen?
Formalia, logischer Aufbau und andere Dinge der Theorie bei sowas sind mir ja klar, aber irgendwie bin ich mir arg unsicher, was die praktische Umsetzung dabei angeht. Wie fängt man an, was tut man dann und wie schreibt man eine Hausarbeit, so dass keine Panik aufkommt und man sich ständig sicher ist, dass man souverän genau das richtige tut? – Vielleicht kann mir ja der ein oder andere höhersemestrige Studierende da ein paar Tipps geben. Aber bloß nicht sowas wie “Dein eigener Weg ist immer der beste.” Das hilft nicht, selbst wenn es stimmen sollte.
Eben, kurz vor dem Aufstehen ist mir etwas klar geworden: “Pullover” kommt von “Pull over”. Offensichtlich, einfach, aber mir ist das nie aufgefallen. Damit weiß ich nun alles und dürfte die Erleuchtung endlich erreicht haben.
Wir sind so gegen 12 Uhr aus Trier mit dem Auto losgefahren und waren schon gegen 14 Uhr in Köln… hm, moment: Vor Köln. Unser Ziel war Köln-Deutz, weil wir da nach dem Konzert beim Bruder von meinem Kumpel übernachten wollten. Das ist bestimmt auch ganz leicht zu finden, aber wir waren beide wirklich zu unfähig dafür und gurkten irgendwie eine Ewigkeit auf den Autobahnen südlich von Köln herum und auch in irgendwelche Vororte der Stadt. Halt nur nicht nach Deutz. Irgendwie haben wir es dann aber doch noch geschafft.
Als nächstes suchten wir die nächte S-Bahn-Station. Leider verstanden die Leute, die wir fragten, kaum Deutsch. Einer fragte bei “S-Bahn”, ob wir nach Spanien (Espan…) wollten. Klingt ja auch so ähnlich. Half uns nicht weiter, lustig war’s aber irgendwie schon.
Nachher haben wir dann aber eine U-Bahn-Station gefunden, worauf wir dann auch überraschend schnell bei der Live Music Hall ankamen.
Anfangs war ich etwas enttäuscht, weil zu wenig Leute da waren, aber die Halle füllte sich kurz vor Beginn des Konzerts sehr schnell und nachher war es gut gefüllt. Die beiden Vorbands waren eigentlich ganz nett. “Besser als gar keine Musik”. Dann kam Trail of Dead und die schepperten auch gleich ordentlich los. Gespielt wurden einige Lieder vom aktuellen, einige vom vorherigen und auch welche vom vorletzten Album. Eine gute Mischung, wie ich fand. Aufgehalten haben wir uns ein wenig hinter dem Knubbel der Hardcorepoger, recht nahe der Bühne. Einige rempelten quasi das gesamte Konzert über. Das können eigentlich nur Hochleistungssportler sein, denn bei mir blieb schon nach “Days of Being Wild”, was recht früh gespielt wurde, die Luft weg. Übrigens spielen die teilweise mit zwei Drummern. Musikalisch mag das vielleicht nicht so viel bringen, irre cool sieht es aber auf jeden Fall aus.
Schlecht war eigentlich nur, dass Trail of Dead viel zu kurz gespielt haben. Gerade mal knapp über eine Stunde. Klar, wie die losgelegt haben, kann man sicher nicht drei Stunden durchspielen, aber etwas mehr hatten wir dann doch schon erwartet.
Auf der Rückfahrt heute haben wir uns übrigens kein einziges Mal verfahren. Wow!
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