Heute kam ich mal wieder in Konflikt mit der Polizei. Vor unseren Wohnblöcken ist zur Zeit die Straße komplett gesperrt und als Ausweichweg wird nun immer der angrenzende Parkplatz benutzt. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, stehen auf diesem Parkplatz theoretisch alle permanent im Parkverbot, weil das dort Bahngelände ist. Jedenfalls kam ich heute morgen aus dem Haus, um mit dem Auto hoch zur Uni zu fahren und sehe nach Betreten des Parkplatztes einen Polizisten, der mich sogleich fragt, ob ich hier parke und welches mein Auto wäre. Nach wahrheitgemäßer Antwort meinte der Polizist, der Abschleppwagen sei bereits bestellt und ich könnte mich auf eine saftige Rechnung gefasst machen. Er murmelte etwas von 400€ (!) – offensichtlich akuter Realitätsverlust.
Ich meinte dann, dass ich aber doch jetzt wegfahren werde und es deshalb doch eigentlich kein Problem gäbe. Er wies aber nochmals darauf hin, dass der Abschleppwagen schon unterwegs sei und ich deshalb zahlen müsste. Ich meinte dann noch, dass doch dann wenigstens die anderen, die da auch noch standen, ebenfalls dran sein müssten. Nein, nur die, die hier irgendjemanden bei der Einfahrt behindern würden, sollten abgeschleppt werden. Mein Auto stand aber weit genug von der Einfahrt entfernt. Da wurde nie im Leben jemand behindert. Abschließend sagte er, ich würde von ihnen hören und schrieb sich mein Nummernschild auf.
Gerade recherchierte ich kurz mal und las dann das:
Keine Abschleppkosten fallen dann an, wenn der Fahrzeugführer noch rechtzeitig erscheint, um das Fahrzeug selbst wegzufahren. Allerdings: Die Stornierung des Abschleppauftrags muss noch möglich sein, oder der Abschleppwagen kann ein anderes Fahrzeug an den Haken nehmen.
Letzteres war der Fall, weil noch genug andere da standen, die viel eher die Einfahrt behinderten als mein Auto.
Die Abschleppkosten werde ich nicht bezahlen. Wenn überhaupt, dann nur die Kosten fürs Falschparken. Da er aber keinen Strafzettel ausgestellt hat, bin ich mir nicht mal sicher, ob da überhaupt noch etwas kommt.
Inhalt: Ray Ferrier und seine beiden Kinder geraten in einen Krieg mit Außerirdischen.
Der Film startet gut mit Tom Cruise als absolutem Rabenvater, der null Einfühlungsvermögen hat. Aber bereits da ist wohl für jeden Popkornkino-Fan klar, dass sich das im Laufe des Films zum Gegenteil hin ändern soll. Gähn. Recht schnell beginnt die Action mit großen, dreibeinigen Monstermaschinen und deren Todesstrahlen, die Menschen schön zerploppen lassen (guter Soundeffekt!). Überhaupt kann man, was die Effekte angeht, nicht meckern. Das war schon ordentlich, aber ist wohl heutzutage kaum mehr erwähnenswert.
Alles andere ist sowas von banal, dass ich glaube, dass ich den Film einfach nicht verstanden haben muss. Man kann alles mit einem Satz beschreiben: Die drei sind permanent auf der Flucht. Eigentlich werden dabei dann nur Actionszenen aneinandergereiht mit kleineren Abstechern in die Den-Sohn-in-den-Krieg-schicken-Episoden und solchen Themen wie Pflichterfüllung und sowas. Das ist erstens nichts neues, zweitens entstehen daraus überhaupt keine Folgen, die einen am Ende zum Nachdenken anregen könnten. Jeder, der das Ende sieht, wird bestimmt wissen, was ich meine.
Fazit: Ziemlicher Schrott. Gesehen und abgehakt.
IMDB: german.imdb.com/title/tt0407304/
Vielleicht sollte ich eine neue Kategorie eröffnen: Interessante, lustige und bemerkenswerte chinesische Zeichen? Vielleicht aber auch nicht. Ein Anfang könnte dieses hier sein: 危 (wei). Steckt in dem Wort für “Gefahr” 危险 (weixian) drin. Und aus folgendem Grund bedeutet es “Gefahr”…

Es regnete leider recht ordentlich, aber die Bands sind diesmal wirklich super gewesen. Nachdem meine tapferen Mitstreiter schon um halb neun Abends gehen wollten, um zur Bad Bodendorfer Ballermannparty (*!* – Da muss ich nun wirklich nicht hin) zu gehen, musste ich den Rest des Abends alleine verbringen. War aber noch recht nett. Eine mir vorher unbekannte Band fiel mir besonders positiv auf: Flogging Molly heißen die und machen irisch angehauchte Rockmusik, bei der ordentlich gepogt wurde. Fein!
Die absolute Überband “Trail of Dead” enttäuschte mich zum wiederholten Male durch ihre äußerst kurze Spielzeit. Wenn man vorher ‘ne knappe halbe Stunde Soundcheck macht, kann man dann nicht schon nach einer dreiviertel Stunde mit dem Spielen aufhören. Allerdings waren sie diesmal in jedem Fall nicht selbst Schuld daran, weil wohl um punkt zwölf die Musik aus sein musste, wurde vorher irgendwann gesagt. Und so war es dann auch.
Der Heimweg war anstrengend. Warten auf die U-Bahn, Stehen in der überfüllten U-Bahn, Warten auf den Zug, Stehen im überfüllten Zug, Laufen bis nach Hause.
Einige Bilder gibt es hier. Nichts Spektakuläres dabei, aber auf die unheimlich dicke Frau, die ich fotografiert habe, bin ich schon arg stolz.
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