“There’s only one creature in the world that could have done this… the Abominable Snowman.”
Monster-Katastrophenfilme sind jetzt nicht gerade mein Lieblingsgenre, aber ein Film von dem Regisseur und mit der Hauptdarstellerin darf man eigentlich nicht verpassen. Und hey, ich hab den Herrn der Ringe schon nicht im Kino gesehen – sowas kann mir nicht nochmal passieren!
Ohne drum herum zu reden: Ich bin unheimlich begeistert von dem Film. Da passt wirklich alles und “King Kong” schafft es sowohl schauspielerische Klasse (Naomi Watts ist wirklich umwerfend), eine spannende Story, Humor, Traurigkeit, derbe Action und die geilsten Special-Effects überhaupt zu vereinen. Nachher kamen wir dennoch zu dem Schluss, dass man die ein oder andere Szene hätte weglassen können, weil es vielleicht etwas zu viel des Guten wurde. Das ändert für mich aber rein gar nichts an der Klasse dieses Films und ich schiebe das eh rein auf die in uns allen innewohnende zwanghafte Nörgelei auch bei noch so guten Dingen.
Leider ist es schon ziemlich lange her, dass ich das 1933er Original mal gesehen habe und ich konnte mich nicht mal mehr daran erinnern, dass da wohl ein Tyrannosaurus Rex drin vorkommt und Kong dem da ordentlich zeigt, was ‘ne Harke ist. Im Remake gibt es diese Szene in etwas abgewandelter Art ebenfalls. Sie ist zwar, ohne jetzt zu lügen, eine der coolsten Actionszenen, die ich jemals gesehen habe, dennoch kommt einem das ohne das Original zu kennen oder sich daran zu erinnern vielleicht komisch vor. T-Rex vs. King Kong ist so ähnlich wie Alien vs. Predator und damit wirkt es womöglich anfangs etwas billig. Das Original zu kennen, ist deshalb sicher zu empfehlen, weil einem solche Gedanken dann natürlich erspart bleiben und man sich nur noch freut, dass er ihm im Remake auch den Kiefer bricht. Genau wie schon damals.
Ich denke, der Film ist nichts für den Fernseher zu Hause. Jeder, der bisher zweifelte, muss deshalb unbedingt noch ins Kino gehen, solange King Kong noch läuft. Und nehmt das größte Kino, das ihr finden könnt.
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