Clap your hands and say “Yeah”

Einmal mehr will ich hier eine Super-Musik-Platte vorstellen. “Clap your hands and say ‘Yeah’” ist zugleich Bandname als auch Titel des Albums. Womöglich ist die Stimme des Sängers Alec Ounsworth nicht gleich jedermanns Sache und auch der erste Track ist ziemlich abschreckend. Was danach kommt, ist allerdings wahrlich bombig. Nach der tollen neuen Scheibe von Franz Ferdinand ist diese nun die nächste Höre-ich-nur-noch-Platte zur Zeit.

Interessant an dieser Band ist, dass sie meine These ein wenig unterstützt, dass gute Musik keine Plattenindustrie braucht und diese gerade in Zeiten des Internets auch gerne untergehen darf. Um das nicht alles selbst erklären zu müssen, zitiere ich einfach mal die Beschreibung bei Amazon:

[...] Die fünf Jungs (Alec Ounsworth, Lee Sargent, Robbie Guertin, Tyler Sargent und Sean Greenhalgh) aus Philadelphia und New York haben 12.000 Kopien direkt aus ihrem Appartement heraus verkauft. Insgesamt sind sie jetzt bei 25.000 Stück angekommen. Ihr Rezept war dabei ganz einfach. Sie schafften ihre CDs direkt zu kleineren, unabhängigen Läden und fanden so zunächst einen amerikaweiten Vertrieb namens Junketboy, weil die unorganisierten Verkäufe so toll liefen. Eine aufgeregte Internet-Community tat ihr übriges für den Erfolg der Band. Denn besonders in Blogger-Kreisen wurden sie schnell zu Szene-Lieblingen erklärt. Das mag auch an ihrem Sound liegen: irgendwo zwischen Arcade Fire, Talking Heads und Modest Mouse – das alles mit zwei Synthesizern, einer Lead-, einer Rhythmusgitarre, Schlagzeug, Bass und Harmonica.

Hier gibt’s noch den Link zur Plattentests-Rezension.

4 Kommentare zu “Clap your hands and say “Yeah””


  1. 1 gabsi

    Ist bei mir schon seit einigen Wochen auf heavy rotation. Ganz tolle Platte.
    Und ganz toller Geschmack, den du da hast. :-)

  2. 2 smiss

    gabsi: Das Kompliment kann ich ohne weiteres zurückgeben. :)

    Wenn dir die gefällt, wird dir bestimmt auch “Wolf Parade – Apologies to the Queen Mary” gefallen, falls du die noch nicht kennst. Geht in eine ähnliche Richtung, aber für ein abschließendes Urteil muss ich’s noch ein paar Mal hören. Klingt aber auch ziemlich gut bisher.

  3. 3 gabsi

    Die Platte von Wolf Parade habe ich mir schenken lassen. Habe ich bisher erst einmal hören können, machte aber einen guten Eindruck. Wird in den Semesterferien sicher öfter laufen.

  4. 4 smiss

    Okay, also das ging schnell: Die Platte ist klasse! In “Shine a Light” habe ich mich schon Hals über Kopf verliebt. Das läuft jetzt bestimmt schon zum 20. Mal heute.

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