Schon allein durch die Besetzung ist “Elementarteilchen” schonmal potentiell interessant. Ulmen und Bleibtreu spielen ihre beiden ziemlich abgedrehten Rollen wirklich spitze.
Stellenweise sind tatsächlich Szenen dabei, die ein paar Grenzen überschreiten, aber – ohne nun hier altklug herumzufaseln, dass all das sicher gar nicht mal so schrecklich weit hergeholt ist – es passt nun mal sehr gut zu den beiden sehr krassen Charakteren. Ohne diese Szenen würde insbesondere Bruno nun mal nicht korrekt rüberkommen.
Der Film fängt sehr witzig an und bei den beiden Stellen wo ganz am Anfang der Wellensittich stirbt und später die Großmutter umgebettet werden muss, ist mir wirklich die Luft vor Lachen weggeblieben. Das alles ändert sich aber gegen Ende hin drastisch und der Film macht seiner Bezeichnung als Drama dann doch alle Ehre. Wobei ich aber sagen muss, dass mir das Ende sehr gut gefallen hat, wobei ich das nun aber leider hier nicht verraten darf, auch wenn ich es noch so gerne täte, denn es, naja… entspricht nicht dem Durchschnitt.
“Elementarteilchen” ist vielleicht nicht einer der Filme, die man nun unbedingt auf jeden Fall gesehen haben muss, auch wenn das irgendwie vorher durch die Medien so vermittelt wurde, sehenswert ist er aber schon, finde ich.
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