Noch mehr China-Content. Stellt euch schonmal darauf ein. Ab September geht das (vermutlich) nur noch so.
Schon längere Zeit gibt es den Podcast Chinesepod. Durch Florian bin ich darauf aufmerksam geworden. Dort gibt es täglich neue Chinesisch-Lektionen mit englischem Kommentar zum anhören. Zunächst dachte ich, dass ich mir das ja hin und wieder zum Spaß mal anhören könnte, wenn ich gerade mal nichts zu tun habe. Nun bin ich aber schon süchtig danach geworden und höre die Lektionen von Anfang an. Das ist möglich, weil sämtliche bisherige Lektionen sich per Bittorrent herunterladen lassen und die Links dazu auch auf der Seite stehen. Insgesamt sind das über 240 Folgen von jeweils knapp einer viertel Stunde und damit in etwa 4GB MP3-Dateien.
Klar, das kann sich kein Mensch auf diesem Kontinent alles anhören. Aber anfangen kann man ja trotzdem mal. Das bringt wahrscheinlich auch mehr, als dauernd Zeichen zu lernen. Die beiden Moderatoren Lehrer Ken und Jenny sind sehr sympathisch, bringen auch hin und wieder mal einen Witz und Jenny Zhu beherrscht ein so klares Chinesisch, dass ich ob der Schönheit ihrer Aussprache jedes Mal fast weinen muss. Sehr toll ist, dass das Ganze nicht so abläuft, dass die beiden einfach die Lektionstexte heruntererzählen, sondern alles ist vielmehr ein Gespräch und sie gehen auch auf Hintergründe und die Art und Weise der Benutzung bestimmter Begriffe ein.
Die Lektionen sind in fünf verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt, so dass man bei richtiger Wahl der Stufe weder über- noch unterfordert ist, was bei anderen anhörbaren Sprachkursen nämlich leider meistens der Fall ist. Außerdem halten sich andere Sprachkurse entweder viel zu viel oder zu wenig an grammatischen Erklärungen auf. Durch Wahl der Stufe kann man sich das bei Chinesepod nach seinen eigenen Wünschen anpassen.
Ich kenne keinen besseren und professioneller gestalteten Chinesisch-Hörsprachkurs als diesen und ich vermute, das wird sich auch nicht ändern.
Hallo, es gibt jetzt auch einen Blog auf Deutsch bei Chinesepod: blogs.chinesepod.com/de/
Ich freue mich auf Kommentare, Hinweise und mehr.
Unter http://chinesepod-deutsch.blogspot.com/ gibt es inzwischen auch Übersetzungen ins Deutsche… wird fortlaufend ergänzt, empfehlenswert.
Hmmm …
Traditionelles Chinesisch lernt man aber da auch nicht, oder?
Das verlinkte Blog von Florian gibt einen 404 …
Jens: Nein, traditionelles gibt es da nicht. Florian hat sich leider dazu entschieden, sein Blog nicht weiterzuführen und es vom Netz genommen.
Hmmm … Also anscheinend gibt es die Dialoge und Vokabeln auch jeweils in traditionellen Zeichen. Gibt es ansonsten noch Materialien, die sich auf die Schriftsprache beziehen? Also Infos über Zeichenaufbau oder so? Nicht in den Lektionen, oder doch?
P.S.: Demnächst in meinem Blog: Eine Widerlegung der Behauptung, die an mindestens drei Stellen im Netz zu finden ist, daß der Druck von Kurzzeichen in Taiwan verboten sei.
Puh, da weiß ich leider gar nichts zu. Ich höre mir das immer nur an, schaue aber ansonsten da auf der Seite kaum etwas an. Hast du dir denn schon das Programm Wenlin besorgt? Abgesehen davon dass das eh das Überprogramm schlechthin für Chinesisch ist, steht auch bei jedem Zeichen dabei, aus welchen Komponenten es besteht, die Strichreihenfolge und sogar bei vielen Herkunft und Hintergrundbedeutung.
Chinesepod und auch das deutsche Blog haben anscheinend mit Langzeichen “wenig am Hut”…
Unter ist anscheinend momentan jemand fleißig dabei, ChinesePod-Lektionen in Langzeichen und deutscher Übersetzung bereitzustellen. Schöne Sache, spart die Transcripts. *GRIN*
Volker, nochmal die Frage: Was meinst Du mit wenig am Hut? Jedenfalls die Transscripts der Probelektionen sind auch mit Langzeichen. An Beispielen von Sachen, wo die mit Langzeichen weniger am Hut haben als mit Kurzzeichen, wäre ich also sehr interessiert.
Ich meine, dass in CP manche Transcripts keine Langzeichen beinhalten, dass diese manchmal falsch sind (z.B. mian = Nudeln Lgz. falsch), dass im Vocab-Bereich keine Lernmöglichkeit für Langzeichen existiert, und, und, und…