Heute war ein Ausflug zu drei verschiedenen Orten. Zunächst zu einem Museum, das sich mit dem Krieg gegen Japan während des Zweiten Weltkriegs befasst, danach dann zur nahegelegenen Marco-Polo-Brücke, an der sich der berühmte Vorfall ereignete, der schließlich zum offiziellen Beginn des Zweiten Weltkriegs in Asien führte. Danach fuhren wir zum Fundort des “Peking-Menschen”, einem vor ganz langer Zeit ausgestorbenen Art von Mensch.
Das alles war leider nicht so wirklich spektakulär. Im Museum gab es nur chinesische Texte zu lesen und so mussten wir Ausländer uns dann damit begnügen, Karten und die dortigen Gegenstände anzusehen. Gerade im Hinblick auf chinesische Ansichten zum Krieg ist das natürlich wenig hilfreich. Die hätten mich dann aber schon mal interessiert.
Die Marco-Polo-Brücke war gar nicht als solche zu erkennen. Plötzlich waren wir an einer Brücke, gingen drüber und fragten uns, ob es die nun sei und kamen zu dem Schluss, dass das nicht sein könne. Die Brücke war zu unspektakulär und dem Ereignis nicht entsprechend. Nachher stellte sich heraus, dass es sehr wohl die Marco-Polo-Brücke gewesen ist. Naja.
In Sachen Peking-Mensch gab es immerhin die ein und andere wirklich tolle Höhle zu sehen, wo dieser gelebt hat und Höhlen, wo verschiedene Überreste dann ausgebuddelt wurden. Das war durchaus nicht übel und auch die Umgebung drumherum ist sehr angenehm, entspannend und ruhig. Das dortige Museum kann man sich anschauen, warf mich aber ebenfalls nicht vom Hocker. Man sieht halt Knochen und Steine da drin.
Insgesamt sicher ein Ausflug, den man nicht unbedingt machen muss.
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