Der Unterricht an der Uni ist ja schön und gut (eher mehr gut als schön) und auch meine beiden Sprachpartnerinnen sind toll, aber all das ist mir nicht genug. Im Unterricht sitzen zu viele Leute, als dass man wirklich mal Chinesisch redet. Und beim Sprachaustausch rede ich auch immer zu viel Englisch bzw. Deutsch.
Aus diesen Gründen habe ich mir nun einen Privattutor besorgt, mit dem ich mich nun regelmäßig treffen werde. Den muss ich zwar bezahlen, aber dafür wird auch wirklich Chinesisch benutzt und ich kann ihn mit so vielen Fragen nerven, wie ich will. Heute war unser erstes Treffen und ich bin wirklich sehr zufrieden. Er korrigiert alles, was ich falsch mache, spricht auch selbst viel Chinesisch, was meine Sprachpartnerinnen aus verständlichen Gründen nicht tun und schreibt alle neuen Sachen auf, so dass ich später neue Wörter auch wirklich lernen kann und nicht beim nächsten Mal schon wieder vergessen habe.
Außerdem ist er ein Kerl. So kann man auch mal über die wirklich wichtigen Dinge, wie Fußball (沙尔克04和多特蒙德是宿敌: Schalke 04 und Dortmund sind Feinde), Autos (法拉利: Ferrari) und Bier (扎啤: Fassbier) reden.
Soso, Smith goes privat!
Also ich wäre ja eher für eine Privatlehrerin, aber stimmt, deine Argumente sind auch nicht schlecht.