Archiv für Januar 2008

A History of Violence

Eine Kritik von cineman.de:

Ein gewaltig guter Film

David Cronenberg stellt die Gewaltfrage: Welchen Platz hat Gewalt in unserer Gesellschaft, was sind ihre Konsequenzen? Und kann man aus diesen Überlegungen einen spannenden Thriller machen? Die Antwort auf letzteres heisst: Ja, Cronenberg kann. [...]

Von critic.de:

Cronenberg bearbeitet die verschiedensten Wirkungsstrategien von innerer und äußerer Gewalt. Wie kaum ein anderer demonstriert er in seinen Filmen die Transformationen eines von Gewalt befallenen Körpers. Parallel dazu untersucht er, wie sich Macht- und Gewaltverhältnisse innerhalb sozialer und emotionaler Strukturen wandeln.

Dazu bekommt der Streifen immerhin 7.6 Punkte auf der IMBD und wurde zweimal für den Oscar nominiert. Gott, das muss einer der überbewertetsten Filme aller Zeiten sein. Tatsächlich ist es kompletter Müll eingepackt in sozialkritischen Unfug, der Filmkritikern weismachen will, dass der Film irgendeine Aussage hätte über Gewalt in uns allen und solchem Kram.

“A History of Violence” gehört zu den schlechtesten Filmen, die ich jemals gesehen habe.

Petra Häring-Kuan – Meine chinesische Familie

Inhalt: Die wahre Geschichte von Petra Häring-Kuan, die schon seit den 70ern mit dem Chinesen Guan Yuqian verheiratet ist.

Das Thema dieses Buches alleine ist schon faszinierend, gerade weil es nicht häufig vorkommt. Es geht hier nicht um rasendes Wirtschaftswachstum, Menschenrechte, die Partei oder Weltmachtsprognosen, nein – Thema ist die chinesische Familie. Und es wird auch nicht aus soziologisch-wissenschaftlicher Sicht erzählt, sondern es sind persönliche Erfahrungen. Es kommt nur extrem selten vor, dass westliche Frauen einen asiatischen Mann heiraten und gerade das lässt riesige Erwartungen schon beim spontanen Griff nach dem Buch in der Buchhandlung entstehen.

Diese Erwartungen wurden bei mir nicht ganz erfüllt. Zwar ist es wirklich sehr interessant tatsächlich einmal einen tieferen Einblick in das Leben einer chinesischen Familie zu bekommen, es gibt aber ein paar Dinge, die ich zumindest für erwähnenswert halte.