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	<title>Wirklich nichtansonsten &#187; Wirklich nicht</title>
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	<description>Ein Blog zu Politik und Medien in China und Deutschland.</description>
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		<title>Seeking a German guy for commercial accompany</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 10:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>
		<category><![CDATA[bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[job]]></category>

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		<description><![CDATA[Jobangebot in Shanghai: Employer: Company X are seeking for a german male aged 22-35 who can accompany our boss to paticipate a conference of architectural design on october 10th, all need to do is some simple greetings and siting beside our boss during the conference. the applicant needs to speak a little english, no professional [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jobangebot in Shanghai:</p>
<blockquote><p>Employer: <em>Company X</em> are seeking for a german male aged 22-35 who can accompany our boss to paticipate a conference of architectural design on october 10th, all need to do is some simple greetings and siting beside our boss during the conference. the applicant needs to speak a little english, no professional knowledge is needed, please contact soon if qualified.<br />
we pay 600RMB for half a day on october 10th afternoon.thanks.</p></blockquote>
<p>Leider schon längst vorbei. Wäre genau das Richtige für mich. <img src='http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/plugins/smilies-themer/Phoenity/smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Street View</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[street view]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun gegen Google Street View? Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, die gläserne Straßenfassade wird kommen! Es gibt nur noch eine Möglichkeit für alle Provinzler außerhalb der bereits betroffenen 20 Städte: (Copyright CC von zug55)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was tun gegen Google Street View? Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, die gläserne Straßenfassade wird kommen!</p>
<p>Es gibt nur noch eine Möglichkeit für alle Provinzler außerhalb der bereits betroffenen 20 Städte:</p>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/08/reichstag.jpg"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/08/reichstag-300x199.jpg" alt="reichstag" title="reichstag" width="300" height="199" class="alignnone size-medium wp-image-971" /></a><br />
(Copyright CC von <a href="http://www.flickr.com/photos/zug55/2782661233/">zug55</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heute in den Stellenanzeigen: Duftberater/in</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/07/17/heute-in-den-stellenanzeigen-duftberaterin/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 20:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>
		<category><![CDATA[duftberater]]></category>
		<category><![CDATA[stellenanzeige]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts für mich. Aber vielleicht hat ja sonst jemand die hier nötige Qualifikation: Duftberater/in Branche: Gesundheitswesen Tags: duftberater/in, für, den, norddeutschen, raum Beschäftigungsart: Vollzeit Qualifikationen: Gute Nase, Extrovertiert, sicheres Auftreten Karriere-Level: Berufseinsteiger Gehalt: EUR 40.000 Wir vermarkten ein anerkanntes und erfolgreiches Duftkonzept in Deutschen Altenpflegeheimen. Alle Vorteile unsere Duftkonzepts betrachtet sind wir nahezu konkurenzlos. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts für mich. Aber vielleicht hat ja sonst jemand die hier nötige Qualifikation:</p>
<blockquote><p><em><strong>Duftberater/in</strong></p>
<p>Branche:<br />
    Gesundheitswesen<br />
Tags:<br />
    duftberater/in, für, den, norddeutschen, raum<br />
Beschäftigungsart:<br />
    Vollzeit<br />
Qualifikationen:<br />
    Gute Nase, Extrovertiert, sicheres Auftreten<br />
Karriere-Level:<br />
    Berufseinsteiger<br />
Gehalt:<br />
    EUR 40.000</p>
<p>Wir vermarkten ein anerkanntes und erfolgreiches Duftkonzept in Deutschen Altenpflegeheimen. Alle Vorteile unsere Duftkonzepts betrachtet sind wir nahezu konkurenzlos.</p>
<p>Wir reinigen die Luft im Altenpflegeheim und bringen paralell dazu jeden Tag vier unterschiedliche Düfte aus. Z.B. duftet es dann morgens nach &#8220;einem Morgenspaziergang im Wald&#8221;, am späten Vormittag nach &#8220;frisch gebackenen Brötchen&#8221;, am frühen Nachmittag nach Kaffee und am Abend nach Rosen. Die Düfte wechseln wir zu Beginn einer jeden neuen Jahreszeit.</p>
<p>Zur Betreuung unseres umfangreichen Kundenstamms im Norden der Republik und Erweiterung dieses Kundenstammes suchen wir einen engagierten jungen Mann oder eine junge Dame mit einer guten Nase, einem sicheren vertrauensvollen Auftreten, gepaart mit Fleiss und dem festen Willen unseren Kundenstamm im Norden rasch auszubauen.</p>
<p>Schauen Sie ins Internet unter &#8230;. und rufen Sie unseren Geschäftsführer Herrn &#8230;. unter &#8230;. an. </p>
<p>Übrigens, junge Damen sind erfahrungsgemäß in diesem Job besonders erfolgreich.<br />
Auf Wunsch stellen wir einen Firmen PKW zur Verfügung.</em>
</p></blockquote>
<p>Wegen fehlender guter Nase leider nichts für mich. Weitersuchen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weltrekord</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/08/17/weltrekord/</link>
		<comments>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/08/17/weltrekord/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 20:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Und nun zum Sport. Usain Bolt ist gestern abend 100m Wegstrecke in 9,58 Sekunden gelaufen. Sicher hat das jeder schon gesehen, aber vorsichtshalber gebe ich trotzdem folgenden Link zu beachten: Link. Listet man die Weltrekorde der Männer auf 100m in einem Diagramm auf und macht das darüber hinaus auch noch übersichtlicher als an jener Stelle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und nun zum Sport.</p>
<p>Usain Bolt ist gestern abend 100m Wegstrecke in 9,58 Sekunden gelaufen. </p>
<p>Sicher hat das jeder schon gesehen, aber vorsichtshalber gebe ich trotzdem folgenden Link zu beachten: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mqlHEwmyPXw">Link</a>.</p>
<p>Listet man die Weltrekorde der Männer auf 100m in einem Diagramm auf und macht das darüber hinaus auch noch übersichtlicher als <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Weltrekordentwicklung100mM%C3%A4nner.JPG&#038;filetimestamp=20080816201620">an jener Stelle</a>, so kommt in etwa so etwas dabei heraus:</p>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/08/weltrekord.png"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/08/weltrekord-300x204.png" alt="weltrekord" title="weltrekord" width="300" height="204" class="alignnone size-medium wp-image-765" /></a></p>
<p>Die letzten drei Punkte gehören Bolt. Damit hat er in zwei Jahren die Zeit um so viel verbessert, wie dafür vorher knapp 17 Jahre nötig waren. Irre.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schnelllesen II: Digitales</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/06/23/schnelllesen-ii-digitales/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesen am Monitor finde ich persönlich unheimlich anstrengend. Ich drucke längere Texte eigentlich jedes Mal aus, bevor ich sie mir zu Gemüte führe. Alles, was über die übliche zeit.de-Online-Artikel-Länge hinaus geht, muss ich in den Händen halten können, um mich ernsthaft damit zu beschäftigen. Das Problem, dass es aus verschiedenen Gründen unangenehm ist, Texte am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lesen am Monitor finde ich persönlich unheimlich anstrengend. Ich drucke längere Texte eigentlich jedes Mal aus, bevor ich sie mir zu Gemüte führe. Alles, was über die übliche zeit.de-Online-Artikel-Länge hinaus geht, muss ich in den Händen halten können, um mich ernsthaft damit zu beschäftigen.</p>
<p>Das Problem, dass es aus verschiedenen Gründen unangenehm ist, Texte am Bildschirm zu lesen, lässt sich zwar durch Schnelllesen nicht beseitigen, aber zumindest doch verkürzen. <img src='http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/plugins/smilies-themer/Phoenity/wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> Man leidet einfach nicht mehr so lange, wenn man schnell wieder fertig ist mit dem Text.</p>
<p>Selbstverständlich kann man die bereits erwähnte Technik mit der <a href="http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/06/20/schnelllesen-i-gedrucktes/">Lesehilfe</a> auch am Bildschirm anwenden. Aber es macht sich spürbar schlechter, denn man kann nicht richtig mit dem Stift über den Bildschirm fahren. Zumindest nicht, wenn man nicht so sehr auf Kratzer und Schmierereien auf seinem Anzeigegerät steht.</p>
<p>Es gibt aber eine geradezu revolutionäre Möglichkeit, solcherlei digitale Texte auch am Bildschirm mit Wahnsinnsgeschwindigkeit zu erfassen. Die technische Umsetzung nennt sich &#8220;Rapid Serial Visual Presentation&#8221; (RSVP). Dabei zeigt der Computer Texte wie ein Teleprompter in Form von ca. einem bis drei Worten hintereinander immer an derselben Stelle des Bildschirms an. Das Prinzip ist so einfach, dass es schon wieder schwierig ist, es in Worte zu fassen. Deshalb gibt es auch gleich ein Video dazu:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MuszcoVL3lA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MuszcoVL3lA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Mit dem dort gezeigten <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2149">Plugin für Firefox</a> lässt sich Internet-Text per RSVP darstellen. Man markiert den Text, den man lesen will und drückt auf &#8220;Start&#8221;. Die Geschwindigkeit, mit der der Text nun angezeigt wird, kann man regulieren. Falls ihr das ausprobieren wollt, werdet ihr schnell feststellen, dass man überraschend viel versteht. Und das selbst bei etwa 400 Wörtern pro Minute, also dem Doppelten der normalen Lesegeschwindigkeit.</p>
<p>Aber es gibt auch Probleme mit dem Konzept.</p>
<p>1. Es strengt ziemlich an. Da das Programm dem Leser keine Pause lässt, muss er permantent voll konzentriert sein. Schweift man beim &#8220;Lesen&#8221; gedanklich ab, fliegt der Text an einem vorbei.</p>
<p>2. Das lange Starren auf immer dieselbe Stelle im Bildschirm mit immer demselben Fokus der Augen kann eigentlich gar nicht gesund sein. Würde ich einen Augenarzt kennen, ich würde ihn mal danach fragen&#8230; Übrigens habe ich solch ein RSVP-Programm auch für mein Handy ausprobiert. Nach einem wissenschaftlichen Text von 5000 Wörtern, habe ich auch beim normalen Sehen noch für einige Minuten die Umrisse des Handys schemenhaft vernommen, obwohl ich schon längst ganz woanders hingeguckt habe &#8211; Etwas beängstigend.</p>
<p>3. Man versteht sehr gut das, was man im Prinzip schon weiß. Bekannte und kurze Wörter sind sehr gut zu erfassen. Aber bei einem völlig unbekannten Text mit Fremdwörtern oder langen, zusammengesetzten wissenschaftlichen Begriffen, hakt es manchmal enorm.</p>
<p>4. Zahlen sind ein großes Problem. Diese sieht man, aber hat keine Zeit, sie in Relation zu anderen zu setzen, weil der Text schon wieder weiter läuft. Damit sind sie nur Zeichen, haben aber keine Bedeutung. Sehr interessant eigentlich für den Hobby-Gehirnforscher: Zahlen werden scheinbar anders verarbeitet, als Wörter.</p>
<p>Fazit: Sehr ausprobierenswert schon allein, weil man sieht, wieviel schneller man eigentlich auch ohne die Software lesen könnte und wieviel man dennoch dabei versteht. Trotzdem ist es für eine ernsthafte Bearbeitung von Texten noch nicht ausreichend. Aber eine Kombination zunächst aus RSVP und dann aus nochmal ganz schnell normal Lesen könnte sinnvoll sein. Online-Zeiungsartikel sind übrigens generell wirklich gut damit anzusehen, weil sie kurz sind und dadurch weniger anstrengend und normalerweise auch keine Fachbegriffe beinhalten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schnelllesen I: Gedrucktes</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/06/20/schnelllesen-i-gedrucktes/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 18:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[photo credit: ZapTheDingbat Ich habe angefangen, meine Magisterarbeit vorzubereiten. Schon nach meinem bisherigen noch einigermaßen groben Überblick über das Thema hat sich nicht ganz unerwartet ergeben, dass bereits unheimlich viel Material zu meinem Thema publiziert wurde. Alles durchzuarbeiten wird Ewigkeiten dauern. Vielleicht lässt sich aber der Überblick doch etwas beschleunigen, indem ich etwas am ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/80476901@N00/3591108120/" title="Reading" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3343/3591108120_b73d0df696_m.jpg" alt="Reading" border="0" /></a><br /><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" title="Attribution License" target="_blank"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/80476901@N00/3591108120/" title="ZapTheDingbat" target="_blank">ZapTheDingbat</a></small></p>
<p>Ich habe angefangen, meine Magisterarbeit vorzubereiten. Schon nach meinem bisherigen noch einigermaßen groben Überblick über das Thema hat sich nicht ganz unerwartet ergeben, dass bereits unheimlich viel Material zu meinem Thema publiziert wurde. Alles durchzuarbeiten wird Ewigkeiten dauern. Vielleicht lässt sich aber der Überblick doch etwas beschleunigen, indem ich etwas am ganz Grundlegenden ändere: Meiner Lesegeschwindigkeit.</p>
<p>Ich erinnerte mich zurück an einen Verusch von mir vor ein paar Jahren. Da kaufte ich ein oder zwei Bücher zum Thema Schneller Lesen. Der Versuch ging aber gründlich daneben, denn die Inhalte der Bücher waren zu abstrus. &#8220;Flächenlesen&#8221; nannte sich das eine, glaube ich. Das Versprechen darin war es, zu lernen, wie man ganze Seiten quasi fotografisch betrachtet und dabei den Inhalt sozusagen automatisch aufnimmt. Ein Prinzip, bei dem man nicht mehr Wort für Wort und Zeile für Zeile, sondern direkt seitenweise lesen soll. Das klappte bei mir aber nicht und dass es überhaupt funktioniert, ist nach meinem bisherigen Kenntnisstand auch umstritten.</p>
<p>Trotz alledem sollte es aber zumindest möglich sein, seine Lesegeschwindigkeit auch bei der herkömmlichen Art des Lesens etwas zu erhöhen. Schon bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnelllesen">Wikipedia</a> werden die Grundprinzipien recht gut dargestellt, mit denen es angeblich möglich sein sollte, seine normale Lesegeschwindigkeit von 200-300 Wörtern pro Minute auf bis zu 1000 Wörter zu erhöhen:</p>
<p>Was behindert die Fähigkeit schnell zu lesen?</p>
<ul>
<li>Eine niedrige Kurzspeicherkapazität.</li>
<li>Regressionen – das wiederholte Zurückspringen zu bereits gelesenen Stellen.</li>
<li>Wort-für-Wort-Lesen – immer nur ein Wort statt mehreren gleichzeitig erfassen.</li>
<li>Zu lange Fixationen – eine Fixation (Augenhalt) muss nur eine Viertelsekunde dauern, während beim Fixationswechsel oftmals eine Sekunde vergeht.
</li>
<li>(Sub)vokalisieren – das (innere) Mitsprechen der Wörter.</li>
</ul>
<p>Bisher ist noch nicht geklärt, ob Sub-Vokalisierung überhaupt beseitigt werden kann. Ich jedenfalls verstehe vom Text rein gar nichts, wenn ich versuche, beim Lesen nicht im Inneren mitzusprechen. Die anderen Punkte soll man aber sehr wohl mit Übung verbessern können.</p>
<p>Erleichternd wirkt die Verwendung einer &#8220;Lesehilfe&#8221;. Das kann ein Finger oder ein Stift sein, mit dem man am Rand oder über den Text fährt, um den Augen zu zeigen, wo sie hingucken sollen. Damit überwindet man die oben erwähnte Regression. Man springt dann nicht mehr so häufig im Text herum. Außerdem kann man damit die Geschwindigkeit bestimmen, mit der gelesen werden soll. Das heißt, ich bewege z.B. den Stift beim Lesen etwas schneller nach unten als nötig. Augen und Konzentration passen sich dann an die höhere Geschwindigkeit an. Es ist so, wie früher in der Grundschule, wo anfangs noch mit dem Finger gelesen wurde. Das wird einem irgendwann zwanghaft aberzogen, obwohl es eigentlich sinnvoll ist.</p>
<p>Das Ganze ist eine Sache der Übung. Anfangs geht bei höherer Geschwindigkeit einiges vom Inhalt verloren. Mit der Zeit soll sich aber das Gehirn daran gewöhnen und es nimmt dann immer mehr Informationen auf.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass insgesamt sogar jetzt schon mehr hängen bleibt, als bei normalem Lesen, denn ich muss mich einfach besser konzentrieren, wenn ich schneller lese. Und ich komme dadurch nicht in die Phasen, wo ich plötzlich komplett vom Text abschweife und an irgendwelche anderen Dinge denke. Beim Schnelllesen liest man intensiver.</p>
<p>Und beim nächten Mal Teil 2: Texte im Internet <img src='http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/plugins/smilies-themer/Phoenity/smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Survival Chinese</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/01/11/survival-chinese/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 08:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag unter der Rubrik &#8220;Survival Chinese&#8221; der Taipei Times der Satz: Joel&#8217;s contract was terminated yesterday: 喬昨天解約了。 Die Finanzkrise wirkt sich also auch auf die absoluten Basics aus, die man bei Sprachen so braucht. [via chinablätter]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag unter der Rubrik &#8220;Survival Chinese&#8221; der <a href="http://www.taipeitimes.com/News/lang/archives/2009/01/09/2003432800">Taipei Times</a> der Satz:</p>
<blockquote><p>Joel&#8217;s contract was terminated yesterday: 喬昨天解約了。</p></blockquote>
<p>Die Finanzkrise wirkt sich also auch auf die absoluten Basics aus, die man bei Sprachen so braucht.</p>
<p>[via <a href="http://www.chinablaetter.info/2009/01/09/survival-chinese/">chinablätter</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mao bietet den USA 10 Millionen chinesische Frauen an</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2008/02/14/mao-bietet-an-den-usa-10-millionen-chinesische-frauen-zu-schenken/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 19:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[In den deutschen Online-Medien scheint es noch nicht angekommen zu sein und so nutze ich die Gunst der Stunde und betreibe auch hier mal Wiederverwertungs-Journalismus. Am Dienstag wurden beim US-State Department Dokumente zu den Verhandlungen Henry Kissingers mit Mao Zedong im Jahre 1973 veröffentlich. Mao macht bei diesem Gespräch ein wie ich finde interessantes Angebot: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den deutschen Online-Medien scheint es noch nicht angekommen zu sein und so nutze ich die Gunst der Stunde und betreibe auch hier mal Wiederverwertungs-Journalismus.</p>
<p>Am Dienstag wurden beim US-State Department Dokumente zu den Verhandlungen Henry Kissingers mit Mao Zedong im Jahre 1973 veröffentlich. Mao macht bei diesem Gespräch ein wie ich finde interessantes Angebot: 10 Millionen chinesischer Frauen als Geschenk an die USA. China habe zu viele davon und sie verursachen Chaos und eigentlich nur Probleme. Die USA können sie haben, und damit China entlasten.</p>
<blockquote><p>
[...] He first suggested sending &#8220;thousands&#8221; of women but as an afterthought proposed &#8220;10 million,&#8221; drawing laughter at the meeting, also attended by Chinese premier Zhou Enlai.</p>
<p>Kissinger, who was President Richard Nixon&#8217;s national security advisor at that time, told Mao that the United States had no &#8220;quotas&#8221; or &#8220;tariffs&#8221; for Chinese women, drawing more laughter.</p>
<p>Kissinger then tried to highlight to Mao the threat posed by the Soviet Union and other global concerns as he moved to lay the groundwork for restoring diplomatic ties a year after Nixon&#8217;s historic visit to China.</p>
<p>But Mao dragged the talks back to the topic of Chinese women.</p>
<p>&#8220;Let them go to your place. They will create disasters. That way you can lessen our burdens,&#8221; Mao said.</p>
<p>&#8220;Do you want our Chinese women? We can give you ten million,&#8221; he said.</p>
<p>Kissinger noted that Mao was &#8220;improving his offer.&#8221;</p>
<p>Mao continued, &#8220;By doing so we can let them flood your country with disaster and therefore impair your interests. In our country we have too many women, and they have a way of doing things.</p>
<p>&#8220;They give birth to children and our children are too many.&#8221;</p>
<p>A shrewd diplomat, Kissinger seemed to turn the tables on Mao, replying, &#8220;It is such a novel proposition, we will have to study it. [...]&#8221; (Quelle: <a href="http://news.yahoo.com/s/afp/20080213/wl_afp/uschinamaopoliticswomen_080213032417">news.yahoo.com</a>)</p>
</blockquote>
<p>Lustig wie Mao auch nach einem Themenwechsel hin zu den Problemen mit der Sowjetunion wieder zurück auf das Frauenthema kommt und sein Angebot sogar von &#8220;Tausenden&#8221; auf zehn Millionen erhöht.</p>
<p>Nun stellt sich natürlich die Frage, ob das ein Witz war, oder womöglich ernst gemeint. Bei Mao muss eigentlich immer mit allem gerechnet werden. Es reicht nun nicht mehr, nur die paar Online-Meldungen zu diesem Thema durchzulesen und so habe ich schnell mal nach dem Original gesucht und es auch gefunden: <a href="http://www.state.gov/documents/organization/100320.pdf">Kissinger&#8217;s Visits to Beijing and the Establishment of the Liaison Offices, January 1973-May 1973 (PDF: 729 KB)</a></p>
<p>Auf Seite 130 geht es los und liest man weiter, sieht man auf Seite 133 dann:</p>
<blockquote><p>
Dr. Kissinger: In relation to other countries that may have<br />
intentions.<br />
Prime Minister Chou: You mean the Soviet Union?<br />
Dr. Kissinger: I mean the Soviet Union.<br />
Prime Minister Chou: Miss Shen understood you.<br />
Chairman Mao: (Looking toward Miss Shen.) The Chinese have a<br />
good command of English. (To Prime Minister Chou.) Who is she?<br />
Prime Minister Chou: Miss Shen Jo-yun.<br />
Chairman Mao: Girls. (Prime Minister Chou laughs.) Today I have<br />
been uttering some nonsense for which I will have to beg the pardon<br />
of the women of China.<br />
Dr. Kissinger: It sounded very attractive to the Americans present.<br />
(Chairman Mao and the girls laugh.)
</p></blockquote>
<p>Schade eigentlich. Er scheint es doch nur als Witz gemeint zu haben. Wie auch immer. Ich hätte das Angebot angenommen. <img src='http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/plugins/smilies-themer/Phoenity/smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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