
Früher wurden Bewerbungen für den Traum- oder Albtraumjob ganz klassisch per Hand verfasst. Jedes Anschreiben musste zwar für jede Bewerbung immer wieder neu geschrieben werden, den Lebenslauf aber konnte man auch einfach kopieren. Zwei Dinge brauchte der für einen Job Flehende: Lebenslauf und Anschreiben. Das war alles.
Später folgte die Bewerbung per Schreibmaschine. Verweigerer von Schriftästhetik atmeten auf. „Nun kann der Personalmann nicht mehr meine widerliche Handschrift sehen. Alles sieht jetzt immer schön schick aus!“ Nun ja, mehr oder weniger. Die Tipp-Ex-Flecken hier und da verunstalteten die Abhandlung von Geschöntem oder dreist Erlogenem doch arg.
Dann kam der Computer, nutzbar als digitale Schreibmaschine und mit dem nötigen Equipment auch gleich noch als Kopierer. Fantastisch, alles sieht fein aus! Die große Schwindelei kann auch noch nachträglich durch noch mehr Geflunker ergänzt werden – ganz ohne viel Aufsehen!

Was in dieser Stufe schon wie die Vollendung der bewerbungstechnischen Möglichkeiten wirkt, wurde mittlerweile nochmal übertroffen. Das Formular ist da!
Die Idee des Formulars ist ganz einfach: Jedes Unternehmen hat im Internet sein eigenes Formular für Bewerbungsinteressierte auf seiner Webseite. Über gefühlte 250 verschiedene Unterseiten mit etwa jeweils 380 Auswahl-Unter-Neben-Feldern kann jeder Bewerber auch die noch so kleinen Informationen über sich in fein getrennten Häppchen eintragen.
Für das Unternehmen ist dieses Vorgehen des Bewerbers fantastisch. Es muss nun nicht mehr ganze, natürlich völlig überfordernde DIN-A4-Blätter mit Lebensdaten der zukünftigen Mitarbeiter durchgehen, sondern kann einfach im eigenen Firmennetzwerk nach den eingegebenen Informationen suchen. Das Ganze kann sogar automatisch ablaufen. Der Personaler wird dann z.B. sofort informiert, wenn sein Traumbewerber (24, Wirtschaftsingenieur, fünf Sprachen fließend, ungebunden) sich eingetragen hat.

Für den Bewerber ist das System aber ein Rückschritt im Vergleich zur handschriftlichen Bewerbung. Der muss sich nämlich nun immer und immer wieder in dauernd unterschiedlichen Formularbergen eintragen. Kopieren geht da nicht, denn schließlich läuft alles ganz modern über Auswahlfelder. Das heißt also: Bei jeder Bewerbung wieder ganz von vorne anfangen: Name, Geburtstag, Adresse, Kenntnisse, Sprachen,… Und gerne auch jeder Punkt des Lebenslaufs nochmal einzeln. Stunden gehen ins Land, und das, wo meine hübsche „lebenslauf.pdf“ einsam und ungenutzt in doc/bewerbung herumliegt.
Denn wärt ihr mal dort gewesen, so wie ich, dann hättet auch ihr die Möglichkeit gehabt, für läppische 5€ dort so viele alte 









Schon einige Tage tendierte ich nun extrem stark zur ziemlich neuen
Im Saturn hatte ich nun beide Kameras in der Hand. Wegen weniger Gewicht und angenehmer Form bestand wieder eher die Tendenz hin zur Canon. Danach war ich in einem echten Fotogeschäft. Der Verkäufer sprach sich ganz klar gegen die Canon aus und für die Sony. Allerdings lag das möglicherweise auch daran, dass er die Canon gar nicht in seinem Geschäft hat, die Sony allerdings schon. Danach bin ich weiter zum Mediamarkt gegangen, wobei ich aber wirklich-nicht geglaubt habe, noch auf neue Erkenntnisse zu stoßen, der Unterschied zwischen Saturn und dem Geiz-Markt geht bekanntlich gegen Null.
In meiner Erinnerung hatte ich früher in etwa zur Schulzeit und auch zu Anfang des Studiums nie Probleme mit den Augen. Ich habe meine Sehfähigkeit sogar als wirklich herausragend vor anderen gepriesen. Es könnte nun zum einen sein, dass das völlig zu Unrecht war und ich schon zu dieser Zeit nicht ganz klar gesehen habe, es aber nur nicht wusste.
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