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	<title>Wirklich nicht</title>
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	<description>肯定不是。</description>
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		<title>Ihr Buch auf Platz eins!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 10:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[bestseller]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollten Sie nicht auch schonmal einen Bestseller schreiben? Der Weg dahin ist wahrlich einfacher, als Sie dachten – es braucht nur die richtige Methode!
Dabei ist jahrelanges Recherchieren nicht nötig. Sie brauchen auch nicht neue, völlig unbeackerte Themen zu finden. Und schon gar nicht müssen Sie dazu Experte auf dem jeweiligen Gebiet sein, über das Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollten Sie nicht auch schonmal einen Bestseller schreiben? Der Weg dahin ist wahrlich einfacher, als Sie dachten – es braucht nur die richtige Methode!</p>
<p>Dabei ist jahrelanges Recherchieren nicht nötig. Sie brauchen auch nicht neue, völlig unbeackerte Themen zu finden. Und schon gar nicht müssen Sie dazu Experte auf dem jeweiligen Gebiet sein, über das Sie schreiben wollen.</p>
<p>So einfach funktioniert es:</p>
<p>Schreiben Sie ein Buch über ein Thema, das äußerst kompliziert ist und über das schon seit Jahrzehnten diskutiert wird und das ergebnislos immer mal wieder aufflammt. Themengebiete dafür sind: Ausländer, Atomkraft, Hitler, Krieg, Dosenpfand, Mülltrennung oder Benzin- und Bierpreise.</p>
<p>Der Inhalt ist dabei ziemlich egal. Sie müssen nur hier und da ein paar Thesen aufstellen. Auch deren Wahrheitsgehalt ist unbedeutend. Den Rest der Seiten füllen Sie mit Statistiken. Überfluten Sie den Leser damit und geben Sie immer und immer wieder an, dass dies alles offizielle Statistiken seien, wissenschaftlich geprüft, auf dem neuesten Stand, sauber recherchiert – Sie wissen schon. An einigen Stellen fügen Sie nun noch Formulierungen wie „wird totgeschwiegen“ oder „die Wahrheit muss gesagt werden“ ein.</p>
<p>Nun übergeben Sie ein paar der formulierten Thesen an die Bild-Zeitung. Durch den Themenschwerpunkt Ausländer, Atomkraft, Hitler, Krieg, Dosenpfand, Mülltrennung oder Benzin- und Bierpreise wird die Zeitung ihre Thesen drucken. Damit haben Sie es schon fast geschafft! <em>„X sagt, in 170 Jahren kann sich niemand mehr Bier leisten!“</em></p>
<p>Anschließend geben Sie immer wieder einige neue Thesen als Pressemitteilung an verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Diese können Sie problemlos selbst formulieren: <em>„Berlin, 2. September, X sagt, Bier trinken macht dumm.“</em> Im Nachhinein können Sie diese Thesen wieder zurückziehen oder auch nicht. Das machen Sie ganz beliebig, um noch mehr Aufmerksamkeit zu erreichen und alle Interessierten zu verwirren. Nun haben Sie bereits den Punkt erreicht, an dem Sie die volle Aufmerksamkeit aller Medien bekommen. Sicher ein schönes Gefühl, nicht wahr? </p>
<p>Einladungen zu Talk-Shows nehmen Sie dankend an. In der jeweiligen Sendung brauchen Sie nur hier und da zu antworten, ein paar Thesen zu wiederholen, insgesamt schläfrig zu wirken, zu nuscheln und möglichst viele „Ähs“ und Unterbrechungen in Ihr Reden einzufügen. Auch die Namen der anderen Gäste systematisch falsch auszusprechen hilft. Sie müssen völlig inkompetent wirken, denn damit grenzen Sie sich von Ihren Gegnern und deren Gefühlsausbrüchen und rhetorischen Fähigkeiten ab. Das brauchen Sie alles nämlich nicht, denn Sie sagen schließlich die Wahrheit. Oder auch nicht – das weiß schließlich niemand so genau.</p>
<p>Ihre Gegner wirken ganz von selbst unsympathisch, denn diese haben sich nicht im Griff, schenken Ihnen zu viel Aufmerksamkeit und merken nicht, dass Sie schon gewonnen haben, allein dadurch, dass Sie im Mittelpunkt der Sendung stehen und in der Unterzahl sind. Kein Argument der Welt kann so etwas nunmehr wegdiskutieren.</p>
<p>Sie haben den Punkt erreicht, an dem es nicht mehr möglich ist, nichts zu Ihnen zu sagen. Die Zuschauer danken es Ihnen – ganz nebenbei – mit dem Interesse für Ihr Buch.</p>
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		<title>Die Rivalen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[  Der Spiegel hat diese Woche mal wieder ein China-Titelthema. Darin setzt sich bei den beteiligten acht (!) Redakteuren die Erkenntnis durch, dass die deutsche Wirtschaft von China abhängt und immer abhängiger wird. Neuigkeiten sind anders. Dabei hat der Artikel nur zehn Seiten mit hier und da wirklich sehr großen Bildern. Umgerechnet sind das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/08/smart.JPG" alt="smart" title="smart" width="220" height="165" class="alignleft size-full wp-image-976" />  Der Spiegel hat diese Woche mal wieder ein <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,ausg-4739,00.html">China-Titelthema</a>. Darin setzt sich bei den beteiligten acht (!) Redakteuren die Erkenntnis durch, dass die deutsche Wirtschaft von China abhängt und immer abhängiger wird. Neuigkeiten sind anders. Dabei hat der Artikel nur zehn Seiten mit hier und da wirklich sehr großen Bildern. Umgerechnet sind das nur 6,5 Seiten. Damit hat jeder Redakteur gerade mal 0,8 Seiten Text beigetragen.</p>
<p>Inhaltlich werden bekannte Punkte abermals wiedergekäut:</p>
<ul>
<li>China ist kurz vorm Explodieren</li>
<li>Chinas Wirtschaft ist in den letzten Jahren immer innovativer geworden</li>
<li>deshalb machen die sich sogar in Märkten breit, wo WIR eigentlich hingehören (Autos, saubere Energie)</li>
<li>die klauen alles</li>
</ul>
<p>Die Lösung dieser Probleme nennen die unzähligen Redakteure aber nicht. Und dabei liegt sie so nahe:</p>
<p>Wenn sich das Problem der Abhängigkeit nicht eh alleine durch den Untergang Chinas wegen einer Immobilienblase, dem Bankrott des Bankensystems oder den steigenden Löhnen selbst auflöst, dann muss Deutschland eben auch von der Innovativität Chinas profitieren. Die deutsche Industrie sollte ganz einfach endlich damit anfangen, ebenfalls Technologie von China zu klauen und zu kopieren.</p>
<ul>
<li>Die Solarzelle da ist billiger?<br />
➔ Technik kopieren und dann dort in chinesischen Fabriken herstellen lassen.</li>
<li>Dort wird der Transrapid unmoralischerweise nachgebaut?<br />
➔ Den nachgebauten Transrapid hier genauso nachbauen.</li>
<li>Der bereits kopierte Smart hat da zwei Sitzplätze mehr?<br />
➔ In UNSEREN Smart auch mehr Sitze einbauen.</li>
</ul>
<p>Ist doch einfach! Alle Probleme gelöst!</p>
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		<title>Street View</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/08/13/street-view/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun gegen Google Street View? Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, die gläserne Straßenfassade wird kommen!
Es gibt nur noch eine Möglichkeit für alle Provinzler außerhalb der bereits betroffenen 20 Städte:

(Copyright CC von zug55)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was tun gegen Google Street View? Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, die gläserne Straßenfassade wird kommen!</p>
<p>Es gibt nur noch eine Möglichkeit für alle Provinzler außerhalb der bereits betroffenen 20 Städte:</p>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/08/reichstag.jpg"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/08/reichstag-300x199.jpg" alt="reichstag" title="reichstag" width="300" height="199" class="alignnone size-medium wp-image-971" /></a><br />
(Copyright CC von <a href="http://www.flickr.com/photos/zug55/2782661233/">zug55</a>)</p>
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		<title>Evolution der Bewerbung</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/07/31/evolution-der-bewerbung/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 20:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Früher wurden Bewerbungen für den Traum- oder Albtraumjob ganz klassisch per Hand verfasst. Jedes Anschreiben musste zwar für jede Bewerbung immer wieder neu geschrieben werden, den Lebenslauf aber konnte man auch einfach kopieren. Zwei Dinge brauchte der für einen Job Flehende: Lebenslauf und Anschreiben. Das war alles.
Später folgte die Bewerbung per Schreibmaschine. Verweigerer von Schriftästhetik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/07/baa1.jpg" alt="baa" title="baa" width="405" height="127" class="alignnone size-full wp-image-962" /></p>
<p>Früher wurden Bewerbungen für den Traum- oder Albtraumjob ganz klassisch per Hand verfasst. Jedes Anschreiben musste zwar für jede Bewerbung immer wieder neu geschrieben werden, den Lebenslauf aber konnte man auch einfach kopieren. Zwei Dinge brauchte der für einen Job Flehende: Lebenslauf und Anschreiben. Das war alles.</p>
<p>Später folgte die Bewerbung per Schreibmaschine. Verweigerer von Schriftästhetik atmeten auf. „Nun kann der Personalmann nicht mehr meine widerliche Handschrift sehen. Alles sieht jetzt immer schön schick aus!“ Nun ja, mehr oder weniger. Die Tipp-Ex-Flecken hier und da verunstalteten die Abhandlung von Geschöntem oder dreist Erlogenem doch arg.</p>
<p>Dann kam der Computer, nutzbar als digitale Schreibmaschine und mit dem nötigen Equipment auch gleich noch als Kopierer. Fantastisch, alles sieht fein aus! Die große Schwindelei kann auch noch nachträglich durch noch mehr Geflunker ergänzt werden – ganz ohne viel Aufsehen!</p>
<p><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/07/Bild-11.png" alt="Bild 1" title="Bild 1" width="414" height="232" class="alignnone size-full wp-image-965" /></p>
<p>Was in dieser Stufe schon wie die Vollendung der bewerbungstechnischen Möglichkeiten wirkt, wurde mittlerweile nochmal übertroffen. Das <strong>Formular</strong> ist da!</p>
<p>Die Idee des Formulars ist ganz einfach: Jedes Unternehmen hat im Internet sein eigenes Formular für Bewerbungsinteressierte auf seiner Webseite. Über gefühlte 250 verschiedene Unterseiten mit etwa jeweils 380 Auswahl-Unter-Neben-Feldern kann jeder Bewerber auch die noch so kleinen Informationen über sich in fein getrennten Häppchen eintragen.</p>
<p>Für das Unternehmen ist dieses Vorgehen des Bewerbers fantastisch. Es muss nun nicht mehr ganze, natürlich völlig überfordernde DIN-A4-Blätter mit Lebensdaten der zukünftigen Mitarbeiter durchgehen, sondern kann einfach im eigenen Firmennetzwerk nach den eingegebenen Informationen suchen. Das Ganze kann sogar automatisch ablaufen. Der Personaler wird dann z.B. sofort informiert, wenn sein Traumbewerber (24, Wirtschaftsingenieur, fünf Sprachen fließend, ungebunden) sich eingetragen hat.</p>
<p><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/07/Bild-2-300x261.png" alt="Bild 2" title="Bild 2" width="300" height="261" class="alignnone size-medium wp-image-960" /></p>
<p>Für den Bewerber ist das System aber ein Rückschritt im Vergleich zur handschriftlichen Bewerbung. Der muss sich nämlich nun immer und immer wieder in dauernd unterschiedlichen Formularbergen eintragen. Kopieren geht da nicht, denn schließlich läuft alles ganz modern über Auswahlfelder. Das heißt also: Bei jeder Bewerbung wieder ganz von vorne anfangen: <em>Name, Geburtstag, Adresse, Kenntnisse, Sprachen,…</em> Und gerne auch jeder Punkt des Lebenslaufs nochmal einzeln. Stunden gehen ins Land, und das, wo meine hübsche <em>„lebenslauf.pdf“</em> einsam und ungenutzt in <em>doc/bewerbung</em> herumliegt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Verbot!</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/07/21/verbot/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[VERBOT! ALLES MUSS RAUS!
Die Prohibition von Glühbirnen trifft nun auch 75-Watt-Birnen. Decken Sie sich noch heute mit den traditionellen Lichtern ein!

Ich sehe hier ein ernomes Geschäftspotential. Morgen werde ich 500.000 Glühbirnen kaufen und dann nach dem VERBOT ein blühendes Schwarzmarktgeschäft mit Glühbirn-Mafiastrukturen aufmachen. Die Zukunft ist gesichert!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VERBOT! ALLES MUSS RAUS!</p>
<p>Die Prohibition von Glühbirnen trifft nun auch 75-Watt-Birnen. Decken Sie sich noch heute mit den traditionellen Lichtern ein!</p>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/07/SNC00141.jpg"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/07/SNC00141-225x300.jpg" alt="SNC00141" title="SNC00141" width="225" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-955" /></a></p>
<p>Ich sehe hier ein ernomes Geschäftspotential. Morgen werde ich 500.000 Glühbirnen kaufen und dann nach dem VERBOT ein blühendes Schwarzmarktgeschäft mit Glühbirn-Mafiastrukturen aufmachen. Die Zukunft ist gesichert!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heute in den Stellenanzeigen: Duftberater/in</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/07/17/heute-in-den-stellenanzeigen-duftberaterin/</link>
		<comments>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/07/17/heute-in-den-stellenanzeigen-duftberaterin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 20:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts für mich. Aber vielleicht hat ja sonst jemand die hier nötige Qualifikation:
Duftberater/in
Branche:
    Gesundheitswesen
Tags:
    duftberater/in, für, den, norddeutschen, raum
Beschäftigungsart:
    Vollzeit
Qualifikationen:
    Gute Nase, Extrovertiert, sicheres Auftreten
Karriere-Level:
    Berufseinsteiger
Gehalt:
    EUR 40.000
Wir vermarkten ein anerkanntes und erfolgreiches Duftkonzept in Deutschen Altenpflegeheimen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts für mich. Aber vielleicht hat ja sonst jemand die hier nötige Qualifikation:</p>
<blockquote><p><em><strong>Duftberater/in</strong></p>
<p>Branche:<br />
    Gesundheitswesen<br />
Tags:<br />
    duftberater/in, für, den, norddeutschen, raum<br />
Beschäftigungsart:<br />
    Vollzeit<br />
Qualifikationen:<br />
    Gute Nase, Extrovertiert, sicheres Auftreten<br />
Karriere-Level:<br />
    Berufseinsteiger<br />
Gehalt:<br />
    EUR 40.000</p>
<p>Wir vermarkten ein anerkanntes und erfolgreiches Duftkonzept in Deutschen Altenpflegeheimen. Alle Vorteile unsere Duftkonzepts betrachtet sind wir nahezu konkurenzlos.</p>
<p>Wir reinigen die Luft im Altenpflegeheim und bringen paralell dazu jeden Tag vier unterschiedliche Düfte aus. Z.B. duftet es dann morgens nach &#8220;einem Morgenspaziergang im Wald&#8221;, am späten Vormittag nach &#8220;frisch gebackenen Brötchen&#8221;, am frühen Nachmittag nach Kaffee und am Abend nach Rosen. Die Düfte wechseln wir zu Beginn einer jeden neuen Jahreszeit.</p>
<p>Zur Betreuung unseres umfangreichen Kundenstamms im Norden der Republik und Erweiterung dieses Kundenstammes suchen wir einen engagierten jungen Mann oder eine junge Dame mit einer guten Nase, einem sicheren vertrauensvollen Auftreten, gepaart mit Fleiss und dem festen Willen unseren Kundenstamm im Norden rasch auszubauen.</p>
<p>Schauen Sie ins Internet unter &#8230;. und rufen Sie unseren Geschäftsführer Herrn &#8230;. unter &#8230;. an. </p>
<p>Übrigens, junge Damen sind erfahrungsgemäß in diesem Job besonders erfolgreich.<br />
Auf Wunsch stellen wir einen Firmen PKW zur Verfügung.</em>
</p></blockquote>
<p>Wegen fehlender guter Nase leider nichts für mich. Weitersuchen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer versteht das Wahlsystem nicht?</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/06/14/wer-versteht-das-wahlsystem-nicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 18:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht schon ein bisschen kalter Kaffee, aber mir ist gerade beim Durchgehen der Ergebnisse der letzten Bundestagswahl etwas aufgefallen&#8230;
Wie fast jeder weiß, bestimmen die Zweitstimmen das Verhältnis der Sitzverteilung im Bundestag. Die Erststimmen dagegen bestimmen Direktkandidaten, wobei diese nach Mehrheitswahl gewählt werden. Nur der Kandidat mit den meisten Stimmen pro Wahlkreis zieht ins Parlament ein.
Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht schon ein bisschen kalter Kaffee, aber mir ist gerade beim Durchgehen der Ergebnisse der letzten Bundestagswahl etwas aufgefallen&#8230;</p>
<p>Wie fast jeder weiß, bestimmen die Zweitstimmen das Verhältnis der Sitzverteilung im Bundestag. Die Erststimmen dagegen bestimmen Direktkandidaten, wobei diese nach Mehrheitswahl gewählt werden. Nur der Kandidat mit den meisten Stimmen pro Wahlkreis zieht ins Parlament ein.</p>
<p>Wie auch immer. Aus diesem Grund ergibt es wenig Sinn, seine Erststimme einer kleinen Partei zu geben. Für die Grünen ergibt das immerhin noch in den Großstädten Sinn und auch die Linkspartei ist mindestens im Osten eine gute Erststimmenwahl. Winzige Splitterparteien dagegen haben keinerlei Chance, das Mandat zu holen &#8211; Die Stimme verfällt (quasi) damit.</p>
<p>Ich habe nun einmal das Verhältnis zwischen Erst- und Zweitstimmen für die einzelnen Parteien für die Bundestagswahl von 2009 verglichen. Folgende Werte ergeben sich:</p>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/06/wahl09.png"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/06/wahl09-300x231.png" alt="wahl09" title="wahl09" width="300" height="231" class="aligncenter size-medium wp-image-947" /></a></p>
<p>Die Werte sind nach dem Verhältnis sortiert. Je höher der Wert, desto mehr Erststimmen pro Zweitstimmen hat die Partei erreicht. Ein Wert über 1 bedeutet demnach, dass die Partei mehr Erst- als Zweitstimmen bekommen hat. Bei den großen Parteien CDU (bzw. CSU), SPD und begrenzt auch bei den Grünen und der Linkspartei ergibt ein großer Wert noch Sinn.</p>
<p>Aber die Wähler einer Partei haben es scheinbar nicht begriffen: Die der NPD. Die Wähler haben der Partei mehr Erst- als Zweitstimmen gegeben.</p>
<p>Dass die NPD generell Erststimmen erhält, ist noch einigermaßen nachvollziehbar. Ideologische Gründe sprechen dagegen, dass ein rechtsextremer Wähler aus rein rationalen Gründen Stimmensplitting betreibt, um mit der Erststimme eine systemfreundliche Partei zu wählen.</p>
<p>Aber dass die Partei tatsächlich 20% <strong>weniger</strong> Zweitstimmen als Erststimmen bekommen hat, ist absolut sinnlos. Das würde bedeuten, ein Teil hat zwar z.B. Linkspartei gewählt, seine Erststimme aber dem lokalen NPD-Vertreter gegeben.</p>
<p>Ich denke, dass kommt entweder durch Unwissenheit ob des Wahlsystems, zweitens durch eine Art &#8220;breite Protestwahl&#8221; mit Zweitstimme für DVU oder Republikaner oder drittens durch die lokale Präsenz von NPD-Funktionären in den ominösen Gebieten zu erklären. Also z.B. Wähler, die zwar eigentlich Linkspartei wählen wollen, denen aber irgendwie der nette Dorf-Neonazi von dem Wahlkampfstand letzte Woche gefallen hat.</p>
<p>Interessant auch, dass die Piratenpartei ganz oben steht. Der (vermutlich) hohe Bildungsgrad der Piratenwähler erklärt das: Die kapieren&#8217;s.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Khan Academy</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/05/26/khan-academy/</link>
		<comments>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/05/26/khan-academy/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 20:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[vernetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Unrecht scheint noch kaum jemand in Deutschland die Khan Academy zu kennen. Salman Khans Ein-Mann-Organisation hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen überall auf der Welt über Youtube-Videos zu unterrichten. Khan steckt augenscheinlich voll von Idealismus, denn er hat nach Abschlüssen beim MIT und der Harvard Business School einen doch recht lukrativen Job als Hedgefond-Analyst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Unrecht scheint noch kaum jemand in Deutschland die <a href="http://www.khanacademy.org/">Khan Academy</a> zu kennen. Salman Khans Ein-Mann-Organisation hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen überall auf der Welt über Youtube-Videos zu unterrichten. Khan steckt augenscheinlich voll von Idealismus, denn er hat nach Abschlüssen beim MIT und der Harvard Business School einen doch recht lukrativen Job als Hedgefond-Analyst in Kalifornien aufgegeben, um vollzeit zu unterrichten &#8211; und das völlig kostenlos.</p>
<p>Seine Unterrichtseinheiten fokussieren sich auf Mathematik und Wirtschaft, was schließlich seine Spezialgebiete sind. Unter den bisher produzierten über 1200 (!) Videos finden sich aber auch zahlreiche zu Biologie, Chemie und sogar Geschichte.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YL10H_EcB-E&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YL10H_EcB-E&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Dabei ist sein Unterricht sehr geschickt konzipiert. Er verzichtet auf jeglichen Schnickschnack und nutzt stattdessen einzig seine Stimme und &#8211; eine schwarze Tafel (in Form eines einfachen Grafikprogramms), auf der er die Inhalte schematisch darstellt. Seine Videos sind dabei bewusst kurz etwa um zehn Minuten gehalten, weil danach nach Khans eigener Untersuchung die Aufmerksamkeit rapide absinkt.</p>
<p>Das Ganze ist sehr durchdacht und Khan erklärt scheinbar trockene Zusammenhänge spannend wie einen Krimi. Ich selbst hänge nun bisher noch nicht so sehr an den mathematischen Erklärungen, verschlinge aber derzeit die wirklich interessanten Beiträge zur Wirtschaftskrise. Es gibt vermutlich derzeit keinen besseren Ort, an dem einem übersichtlich erklärt wird, was &#8220;Credit Default Swaps&#8221;, &#8220;Mortage Backed Securities&#8221; oder &#8220;Home Equity Loans&#8221; sind. Voraussetzungen, um die Finanzkrise zu verstehen. <img src='http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/plugins/smilies-themer/Phoenity/smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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