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	<title>Wirklich nicht</title>
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		<title>Big Bang Theory &#8211; Aus China</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[ansonsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch &#8220;Zufall&#8221; bin ich an einige Folgen der Sitcom &#8220;The Big Bang Theory&#8221; &#8220;gekommen&#8221;. Es ist die wohl erste Serie dieser Art, bei der einige Nerds in der Hauptrolle sind. Das ist aber alles hier nebensächlich.
Eigentlich geht es mir nämlich um die Untertitel. Da die Serie eine chinesische &#8220;Quelle&#8221; hatte, gibt es nunmal auch chinesische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch &#8220;Zufall&#8221; bin ich an einige Folgen der Sitcom &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Bang_Theory"><em>The Big Bang Theory</em></a>&#8221; &#8220;gekommen&#8221;. Es ist die wohl erste Serie dieser Art, bei der einige Nerds in der Hauptrolle sind. Das ist aber alles hier nebensächlich.</p>
<p>Eigentlich geht es mir nämlich um die Untertitel. Da die Serie eine chinesische &#8220;Quelle&#8221; hatte, gibt es nunmal auch chinesische Untertitel. Und diese sind wirklich interessant, denn die zuständigen Untertitler (ich glaube, so werden sie genannt, ja) haben sich nicht nur die Mühe gemacht, die gesprochenen Worte ins  Chinesische zu übertragen, sondern sind noch einen Schritt weiter gegangen: Es gibt Untertitel, die die Handlung erklären.</p>
<p>Diese stehen meistens an Stellen, die irgendwie interkulturelle Schwierigkeiten aufwerfen. Zum Beispiel, wenn Szenen sich auf westliche Filme beziehen, die in China kein Mensch kennt. Hier z.B&#8230;</p>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/02/Bild-1.png"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/02/Bild-1-300x168.png" alt="TBBT" title="TBBT" width="300" height="168" class="alignleft size-medium wp-image-913" /></a></p>
<p>Nachdem die vier es vollbracht haben, mithilfe des Internets die in der Wohnung befindliche Stereoanlage einzuschalten (Nerd-Zeug halt) und diese daraufhin Richard Strauss&#8217; &#8220;Also sprach Zarathustra&#8221; (Kulturbanausen werden es nur als &#8220;Das Lied, wo am Anfang von &#8216;2001&#8242; läuft, da wo die Affen&#8230;&#8221; kennen) spielt, imitieren die vier daraufhin zur Musik genau diese 2001-Szene, indem sie die Affen nachahmen. Die Sitcom-Szene gibt es &#8211; mit französischen Untertiteln &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yTD_9WJKI70">an jener Stelle</a> bei Jutjube.</p>
<p>Unter der Szene steht nun &#8220;电影‘2001太空漫游’经典配乐 － 他们在模仿电影中猩猩进化的片断“, und das bedeutet eben genau: &#8220;<em>Die klassische Begleitmusik zu &#8216;2001 Weltraumfahrt&#8217; &#8211; Sie imitieren die Szene der Evolution der Menschenaffen</em>&#8220;.</p>
<p>Nett. Damit es auch wirklich jeder begreift. </p>
<p>Allerdings bringt einem die Erläuterung natürlich letztlich auch nichts, wenn man den Film nicht gesehen hat. Das hilft nur demjenigen, der den Film kennt, aber die Szene hier nicht checkt.</p>
<p>Die Erläuterung erklärt also den Witz. Und das erklärt vielleicht wiederum, warum es keine guten Sitcoms in China gibt. <img src='http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/plugins/smilies-themer/Phoenity/smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Lieder des Jahrzehnts und noch länger</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2010/01/12/die-lieder-des-jahrzehnts-und-noch-langer/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 22:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezensiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Songs haben ein Verfallsdatum. Manche aber nicht. Manche findet man schon beim ersten Mal hören bombig, wirft sie aber ein halbes Jahr später wieder aus dem IPod. Manche aber, ja die bleiben für immer drin. Man bringt es nicht mehr übers Herz, sie durch andere auszutauschen.
 Das Internet quillt über mit Blogs und deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Songs haben ein Verfallsdatum. Manche aber nicht. Manche findet man schon beim ersten Mal hören bombig, wirft sie aber ein halbes Jahr später wieder aus dem IPod. Manche aber, ja die bleiben für immer drin. Man bringt es nicht mehr übers Herz, sie durch andere auszutauschen.</p>
<p><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2010/01/Notenschluessel1.png" alt="Notenschluessel" title="Notenschluessel" width="150" height="150" class="alignleft size-full wp-image-908" /> Das Internet quillt über mit Blogs und deren Listen von Songs, die angeblich die Besten seien. Schaut man dann rein, sieht man schnell, dass diese immer nur schlechte Scherze sind und von grenzenloser Geschmacklosigkeit zeugen. Was wir nicht brauchen, sind Lieder die hier rein und da wieder rausgehen. Wir brauchen auch keine &#8220;kommerziellen Erfolge&#8221;, &#8220;Hits&#8221; oder &#8220;Radiokracher&#8221;. Nein, die Welt lechzt nach Musik für die Ewigkeit, Herrgott!</p>
<p>Ich will mich nun auch an das schwierige Thema einer Bestenliste heranwagen. Nach langwierigem Auswählen, Aussortieren, wieder Einsortieren, abermaligem Überlegen, Grübeln und Verwerfen aller vorherigen Vorschläge habe ich eine Liste der Top-Zehn-Lieder der letzten Jahre Null bis Neun zusammengefügt und werde diese nun hier offiziell der Menschheit übergeben. Aufgepasst!</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=drig8Dgh7Rw">Radiohead &#8211; I might be wrong (2001)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vw97oth25Vg">Interpol &#8211; PDA (2002)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NNfWC4Sgkcs">The Arcade Fire &#8211; Rebellion (Lies) (2004)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=40APOPP455w">The National &#8211; Karen (2005)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LxLW_ElDJj8">Shout Out Louds &#8211; Please Please Please (2005)</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/modestmouse">Modest Mouse &#8211; Dashboard (2006) (zum hören in der Box runterscrollen :-/)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7jxvy7W9bqo">65daysofstatic &#8211; Radio Protector (2006)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZO7ZWfvCjBE">The Arcade Fire &#8211; Intervention (2007)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cgRsYkKb1eI">The National &#8211; Mistaken for Strangers (2007)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ziDdEAmsNBE">Bloc Party &#8211; I still Remember (2007)</a></li>
</ul>
<p>Wow! Das sind sie also. Wahnsinn. Zehn Lieder nur. Und doch so überwältigend. Nun, wir müssen uns hier im Klaren sein, dass eine Band nur höchstens einmal in ihrem Leben einen Song dieser Klasse machen kann. Danach kann sie im Normalfall auch einpacken, weil sie dann eh alles erreicht hat. Nur <em>The National</em> haben&#8217;s tatsächlich gleich zweimal geschafft.</p>
<p>Und nach 2007 kam also dann nix mehr? &#8211; Nö. War nix. Neue Sachen brauchen aber ja auch noch ihre Zeit. Es geht hier um die Ewigkeit. Die Zukunft wird erst zeigen, ob auch diese Werke das nötige Potenzial haben, von mir auserwählt zu werden.</p>
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		<title>Die Global Times zu Akmal Shaikhs Fall</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/12/30/die-global-times-zu-akmal-shaikhs-fall/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 11:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurde der britische Staatsbürger Akmal Shaikh in China wegen Drogenschmuggels hingerichtet. (tagesschau, Spon) Es war die erste Hinrichtung eines Europäers seit mehr als 50 Jahren.
Die Global Times berichtet auch von Shaikhs Fall. Diese englischsprachige Zeitung läuft unter der Schirmherrschaft der offiziellen Parteizeitung Renmin Ribao und ihre Argumentation ist somit &#8211; anders. Die auffälligsten Argumente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde der britische Staatsbürger Akmal Shaikh in China wegen Drogenschmuggels hingerichtet. (<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/hinrichtungchina102.html">tagesschau</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,669512,00.html">Spon</a>) Es war die erste Hinrichtung eines Europäers seit mehr als 50 Jahren.</p>
<p>Die <a href="http://opinion.globaltimes.cn/editorial/2009-12/494027.html">Global Times</a> berichtet auch von Shaikhs Fall. Diese englischsprachige Zeitung läuft unter der Schirmherrschaft der offiziellen Parteizeitung Renmin Ribao und ihre Argumentation ist somit &#8211; anders. Die auffälligsten Argumente habe ich hier einmal herausgesucht:</p>
<blockquote><p>For the Chinese side, the case is sensitive because it brings back the black memory of the Opium War started by the British more than a century ago that dragged the country through a lengthy nightmarish period.</p></blockquote>
<p>Briten, Drogen &#8211; Opiumkrieg. Interessant. Bezahlte Shaikh fast 170 Jahre nach dem Opiumkrieg für die damals begangenen Taten der Briten in China? Eine wahnwitzige Idee, aber warum erwähnt die Zeitung sonst diesen Krieg?</p>
<blockquote><p>China also has a history of public opinion supporting severe penalties for serious crime.</p></blockquote>
<p>So ausgedrückt stimmt das womöglich in fast jedem Land. Trotzdem wird es, wie so oft, auf Chinas Geschichte bezogen. Eigentlich geht es aber ja an dieser Stelle nicht nur um &#8220;schwere Verbrechen&#8221;, sondern um die Todesstrafe, die ihre Basis in der Unterstützung im Volk haben soll.</p>
<blockquote><p>Arguably, Shaikh has a mental disorder. But, China has its own definition of mental illness, and by that he is deemed to be mentally sound.</p></blockquote>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/12/Bild-1.png"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/12/Bild-1-300x194.png" alt="Chujue" title="Chujue" width="300" height="194" class="alignleft size-medium wp-image-893" /></a></p>
<p>Das Wort &#8220;arguably&#8221; musste ich jetzt nochmal im Wörterbuch nachschlagen. Es es ist wie &#8220;wohl&#8221;. Shaikh hat <strong>wohl</strong> eine Geistesstörung, aber China hat seine eigene Definition einer Geisteskrankheit. Hier scheint man sich mit Begrifflichkeiten herauszuwinden. Interessant aber, dass offenbar selbst die Zeitung nicht von einer vollständigen psychischen Gesundheit Shaikhs ausgeht.</p>
<blockquote><p>the uniform application of sentencing standards for both the Chinese and foreigners underscores the progress of China&#8217;s legal system, which is steadily building the principle of rule of law.</p></blockquote>
<p>Das ist das Argument, was ich auf mehreren chinesischsprachigen Seiten zu dem Fall schon gesehen habe. Es ist natürlich auch das Offensichtlichste. Zum einen Gleichheit vor dem Gesetz und zum anderen Fortschritte im chinesischen Justizsystem.</p>
<blockquote><p>China cannot do away with death penalty at present because of strong public opinion against repealing it. After all, death penalty acts as a deterrent to serious crime.</p></blockquote>
<p>Noch einmal die Äußerung, dass die Öffentlichkeit die Todesstrafe behalten wolle. Aber hier wäre die Aussage im Umkehrschluss wohl: &#8220;China würde ja die Todesstrafe abschaffen, wenn die öffentliche Meinung nicht so stark dafür wäre.&#8221; Erst im nächsten Schritt wird der angebliche praktische Vorteil von Verbrechensvorbeugung genannt.</p>
<p>Auch wenn die Argumentation etwas obskur-verwirrend ist, wird das Thema keinesfalls totgeschwiegen, wie <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/chinaprozess106.html">Liu Xiaobos Verurteilung</a>, sondern ganz im Gegenteil ziemlich offen diskutiert. Wobei allerdings selbstverständlich die Argumente immer nur in die eine Richtung, nämlich gegen Shaikh gehen. Gestützt wird das alles mit der Öffentlichkeit. Diese sei sowohl für die Todesstrafe, als auch für die Verurteilung in diesem speziellen Fall. Die Renmin Ribao hat auf ihrer Seite eine <a href="http://voting.people.com.cn/vote_show/index.php?qid=9656">Umfrage</a>: &#8220;Sind sie für oder gegen die Hinrichtung Akmal Shaikhs?&#8221; &#8211; 97,1% dafür, 2,9% dagegen. Na wenn das mal stimmt&#8230;</p>
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		<title>Kommentar: Nordkorea &#8211; Vorbild der Klimapolitik</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/12/11/kommentar-nordkorea-vorbild-der-klimapolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 21:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nordkorea. Ein Land, das viel zu oft unterschätzt, ja manchmal sogar belächelt wird. Aber sehen wir uns die Praxis an. Nordkorea hat es als eines der wenigen Länder der Welt geschafft, tatsächlich in Sachen Klimapolitik eine Vorreiterrolle zu spielen. Während andere Staaten auf internationalen Klimakonferenzen noch heiße Luft predigen und Verhandlungsziele angeben, die nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nordkorea. Ein Land, das viel zu oft unterschätzt, ja manchmal sogar belächelt wird. Aber sehen wir uns die Praxis an. Nordkorea hat es als eines der wenigen Länder der Welt geschafft, tatsächlich in Sachen Klimapolitik eine Vorreiterrolle zu spielen. Während andere Staaten auf internationalen Klimakonferenzen noch heiße Luft predigen und Verhandlungsziele angeben, die nicht mehr als der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein sind, revolutionierte das kleine Land in Ostasien seine Wirtschaft schon vor mehr als zehn Jahren und schaffte es innerhalb kürzester Zeit, seinen CO2-Ausstoß um knapp 2/3 zu senken.</p>
<p>Die Zahlen sagen alles:</p>
<p><a href="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/12/nk_co2.png"><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/12/nk_co2-300x170.png" alt="Nordkoreas CO2-Ausstoß" title="Nordkoreas CO2-Ausstoß" width="300" height="170" class="alignnone size-medium wp-image-887" /></a></p>
<p>Deutlich ist zu sehen, dass Nordkorea zwischen 1990 und &#8216;97 bei über 10t an CO2 pro Kopf lag. Den höchsten Wert erreichte das Land 1993 mit 12,4t, was Nordkorea zum einundzwanzigstgrößten CO2-Emittenten der Welt machte!</p>
<p>Wie ist nun die Erfolgsgeschichte Nordkoreas bei der Klimapolitik zu erklären? Nordkorea hat ganz einfach Nägel mit Köpfen gemacht. Staatsoberhaupt Kim Jong-Il spielte dabei eine führende Rolle. Er hat die Klimapolitik ab Mitte der 90er zu seiner persönlichen Aufgabe gemacht. Kim Jong-Il war damals völlig klar, dass in Sachen CO2-Ausstoß auch Nordkoreas Wirtschaft und die Industrie in die Verantwortung genommen werden müssen. Eine radikale Verkleinerung des stark CO2-verursachenden Industriesektors in Nordkorea um sageundschreibe die Hälfte trug zu einem großen Teil zum Erfolg des Landes bei. Zudem verzichtete der Staat fast vollständig auf CO2-emittierenden Transportverkehr im Außenhandel und erweiterte sein kohlendioxid-sparsames Militärwesen um ein Vielfaches. Die nordkoreanische Armee besteht zum größten Teil aus einfachen Soldaten. Man verzichtet so auf umweltschädliche moderne Militärtechnologie. Die Nahrungsproduktion in Nordkorea wurde darüber hinaus verringert, um schädliches Methan von Bauernhöfen zu vermeiden.</p>
<p>Alles in allem hat es Nordkorea geschafft, eine rundum nachhaltige Klimapolitik zu vollenden, an der sich die westlichen Industrieländer ein Beispiel nehmen sollten.</p>
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		<title>Diskriminierung!</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/12/03/diskriminierung/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 21:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg 03.12.2009
Das Einkommensgefälle zwischen Frauen und Männern beginnt schon im Kindesalter: Jungen bekommen in Deutschland deutlich mehr Taschengeld als Mädchen. (Zeit Online)
 Demnach erhalten Jungen durchschnittlich 19€, aber Mädchen nur etwa 16€ Taschengeld. Auch das Ost-West-Gefälle bei den Einkommen besteht in frappierender Weise: Im Saarland erhalten Kinder über 20€, dagegen in Sachsen nicht einmal 12€ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg 03.12.2009</p>
<blockquote><p>Das Einkommensgefälle zwischen Frauen und Männern beginnt schon im Kindesalter: Jungen bekommen in Deutschland deutlich mehr Taschengeld als Mädchen. (<a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/generationen/2009-12/maedchen-jungen-taschengeld">Zeit Online</a>)</p></blockquote>
<p><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/12/160px-1euro_2007.jpg" alt="Euro" title="Euro" width="160" height="160" class="alignleft size-full wp-image-877" /> Demnach erhalten Jungen durchschnittlich 19€, aber Mädchen nur etwa 16€ Taschengeld. Auch das Ost-West-Gefälle bei den Einkommen besteht in frappierender Weise: Im Saarland erhalten Kinder über 20€, dagegen in Sachsen nicht einmal 12€ an monatlichem Einkommen. Hier ist eindeutig der Gesetzgeber gefragt, diese nicht nur ungerechten, sondern auch unserer Volkswirtschaft abträglichen Zustände zu regulieren und auszugleichen.</p>
<p>Außerdem gaben 61% der Befragten an, sich neben dem Taschengeld &#8220;noch etwas dazuzuverdienen&#8221;. Auch hier ist dringender Regulierungsbedarf zu verzeichnen. Dieser Zusatzverdienst ist bisher völlig undurchsichtig und findet vermutlich zum größten Teil in einer gesetzlichen Grauzone statt. Wie der Bericht der Landesbausparkassen nun zum Vorschein bringt, erhalten zahlreiche Kinder ihren so genannten Nebenverdienst aus Tätigkeiten wie &#8220;im Haushalt helfen&#8221; oder &#8220;Rasen mähen&#8221;. Der Gesetzgeber hat hier möglichst schnell eklatante Lücken im Rechtswesen zu stopfen, um diese Tätigkeiten aus dem Verdacht der Schwarzarbeit herauszubringen.</p>
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		</item>
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		<title>Noch besser sein: Hirndoping</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/11/18/noch-besser-sein-hirndoping/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[This ain&#8217;t Amsterdam, Vince. This is a sellers market. Coke is fucking dead as&#8230; dead. Heroin, it&#8217;s coming back in a big fucking way.
Nicht ganz, lieber Lance! Was der nette Drogendealer von nebenan hier versucht Vincent Vega in Pulp Fiction zu erklären, trifft nicht mehr ganz die Wahrheit. Kokain ist wieder zurück! Aber es heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>This ain&#8217;t Amsterdam, Vince. This is a sellers market. Coke is fucking dead as&#8230; dead. Heroin, it&#8217;s coming back in a big fucking way.</em></p></blockquote>
<p>Nicht ganz, lieber Lance! Was der nette Drogendealer von nebenan hier versucht Vincent Vega in Pulp Fiction zu erklären, trifft nicht mehr ganz die Wahrheit. Kokain ist wieder zurück! Aber es heißt jetzt anders: Ritalin. Und offiziell ist es auch ein Medikament und keine Droge.</p>
<p>Innerhalb von zwei-drei Tagen häufen sich die Berichte über &#8220;Hirndoping&#8221; (<em>Schlagwort</em>) auffällig. Vorgestern bei <a href="http://www.sat1.de/kerner/sendung/themen/41599/">Kerner</a>, gestern bei <a href="http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2935814,scheduleId=2907286.html">arte</a> und dann nochmal etwas später auch in den <a href="http://www.tagesschau.de/inland/studentendoping100.html">Tagesthemen</a>.<br />
<img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/11/Methylphenidat_und_andere_Tabletten-150x150.jpg" alt="Methylphenidat_und_andere_Tabletten" title="Tabletten_verschiedene_Sorten" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-866" /><br />
Ritalin ist eigentlich für Kinder mit <a href="http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/ADHS_Zappel.gif">Aufmerkhypersyndromkrankheit</a> gedacht, um die permanent quengelnd-stuhlkippelnden Quälgeister ruhig zu stellen. Wenn &#8220;normale&#8221; Leute das Mittel nehmen, wirkt es allerdings fast genau wie das gute alte Koks.</p>
<p>Wohingegen die meisten Drogen der Vergangenheit dafür da waren, sich gegen die Gesellschaft und &#8220;Das System&#8221; aufzulehnen oder zumindest einfach nur so high zu werden, dass man nichts mehr davon mitbekommt, haben wir es nun vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte des Drogenkonsums mit dem genauen Gegenteil zu tun: Ritalin und seine Freunde helfen dabei noch effektiver, produktiver und schneller seine Arbeit zu verrichten. Denn keiner nimmt Ritalin, um high zu werden, sondern um sich besser konzentrieren zu können. Angeblich wirkt es auch geradezu unglaublich gut, wie in den Beiträgen da oben zu sehen ist. Spielend werden langweilige Bücher runtergelesen, werden lästige Kunden betreut und wird Unsinn in Computer eingetippt. Man kriegt dann einfach nichts mehr mit &#8211; bis auf die Arbeit.</p>
<p>Schon jetzt ergaben Umfragen, dass 120% der deutschen Manager Mittel zur Steigerung ihrer Gehirnfunktionen nehmen würden. Das ist bedenklich und zeigt mal wieder, wie schlimm alles ist! </p>
<p>Besonders verwunderte mich die Aussage einer Psycho-Ärztin bei Kerner, die davon sprach, dass man Ritalin und ähnliche Mittel sehr leicht auch ohne Rezept bekäme. So wie man früher auch immer wusste, wo Haschisch zu bekommen sei (<em>hier sprach sie offensichtlich von sich selbst</em>), geht das jetzt mit Ritalin. Besonders in der Nähe von Universitäten sei das Gang und Gäbe! Vielleicht frage ich morgen mal in der Mensa danach herum.</p>
<p><strong>Update:</strong> Meine Nachfragen widerlegen die These der Psycho-Frau. In der Mensa wird kein Ritalin vertickt: </p>
<p>gefragte Personen: 2<br />
erhaltene Ritalintabletten: 0<br />
Aussagen, dass man selber sowas haben wolle: 2</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Regionale Vorurteile in China</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/11/12/regionale-vorurteile-in-china/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[vernetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hahaha! Das ist echt witzig:
China According to Various People
Ich kann bei folgenden Vorurteilen bestätigen, sie von Chinesen gehört zu haben:

Leute aus Xinjiang sind Diebe.
In Yunnan verdienen alle ihr Geld mit Drogenhandel.
Hongkonger denken nur ans Geld verdienen.
Shanghaier natürlich ebenso.
Die schönsten Frauen kommen aus Hunan.
In der Inneren Mongolei reiten alle auf Pferden herum.
Tibet ist mysteriös, aber interessant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hahaha! Das ist echt witzig:</p>
<p><a href="http://torisefromashes.blogspot.com/2009/11/china-according-to-various-people.html">China According to Various People</a></p>
<p>Ich kann bei folgenden Vorurteilen bestätigen, sie von Chinesen gehört zu haben:</p>
<ul>
<li>Leute aus Xinjiang sind Diebe.</li>
<li>In Yunnan verdienen alle ihr Geld mit Drogenhandel.</li>
<li>Hongkonger denken nur ans Geld verdienen.</li>
<li>Shanghaier natürlich ebenso.</li>
<li>Die schönsten Frauen kommen aus Hunan.</li>
<li>In der Inneren Mongolei reiten alle auf Pferden herum.</li>
<li>Tibet ist mysteriös, aber interessant und deshalb wollen alle mal dort hinreisen. Aber kaum jemand war wirklich mal da.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Buchmesse: Glück gehabt</title>
		<link>http://www.wirklichnicht.de/archives/2009/10/20/buchmesse-gluck-gehabt/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 18:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nicht auf der Frankfurter Buchmesse war: Pech.
 Denn wärt ihr mal dort gewesen, so wie ich, dann hättet auch ihr die Möglichkeit gehabt, für läppische 5€ dort so viele alte Titanic-Heftchen mitzunehmen, wie ihr tragen könnt. Bei mir sind es 29 Stück geworden. Mehr hätte ich nun wirklich absolut nicht mehr tragen können.
Hurra!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nicht auf der Frankfurter Buchmesse war: Pech.</p>
<p><img src="http://wirklichnicht.de/weblog/wp-content/uploads/2009/10/titanic-300x200.jpg" alt="titanic" title="titanic" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-855" /> Denn wärt ihr mal dort gewesen, so wie ich, dann hättet auch ihr die Möglichkeit gehabt, für läppische 5€ dort so viele alte <a href="http://www.titanic-magazin.de/">Titanic-Heftchen</a> mitzunehmen, wie ihr tragen könnt. Bei mir sind es 29 Stück geworden. Mehr hätte ich nun wirklich absolut nicht mehr tragen können.</p>
<p>Hurra!</p>
]]></content:encoded>
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